Wassersportverein Koblenz-Metternich e.V.


Vom Kajak in den Katamaran

Damp/Koblenz. Auch in diesem Sommer stand wieder Wassersport von seiner schönsten Seite auf dem Programm der Jugendgruppe des WSV Koblenz-Metternich. In der letzten Woche der Sommerferien, im Anschluss an die Deutschen Kanurennsportmeisterschaften in München, ging es am nächsten Tag sofort in Richtung Norden an die Ostsee in das Jugendferiendorf Schubybeach, das mit seiner traumhaften Lage im Naturschutzgebiet zwischen Kappeln und Damp/Eckernförde schon wiederholt vom WSV angesteuert worden ist. Frischer Wind sorgte gleich für einen sportlichen Einstieg in das Windsurfen. Hieran nahm der jüngere Nachwuchs des WSV teil, wohingegen sich die Fortgeschrittenen an das Segeln im Katamaran wagen konnten. Betreut durch professionelle Segeltrainer gingen die Manöver trotz anfänglich etlicher Kenterungen flott von der Hand. In den Pausen stand theoretische Ausbildung und Vorbereitung für den Erwerb der Surf- und Segelscheine an, die von allen Teilnehmern erfolgreich bestanden wurden. Auch das Freizeitprogramm kam nicht zu kurz: Beachvolleyball für alle und für die, die noch immer mehr Wassersport wollten, gab es die besten Möglichkeiten für Stand up paddling. Zur Entspannung und zum Spaß fanden sich alle abends am Lagerfeuer zusammen. „Auch wenn es nicht mehr hochsommerlich warm war, hatten alle ihren Spaß“ freuten sich die Betreuer Ute und Uwe Hentschke „ und kaltes Wasser sind die Kanukids ja beim Training auf der Mosel gewöhnt“.

Alles ein bisschen anders als an der Mosel: Anderes Wasser, anderer Himmel, anderer Wind, andere Wellen, anderes Boot – einfach genial für die jungen Kanuten des WSV Koblenz-Metternich.

35 WSV-Sportler bei Großer Herbstregatta und Rheinland-Pfalzmeisterschaft in Kaiserslautern am Start

Kaiserlautern. Die Große Herbstregatta und die Rheinland-Pfalz Meisterschaft in Kaiserslautern sind seit mehr als 50 Jahren fester Bestandteil des Regattaprogramms des Kanuverbandes Rheinland und damit auch des WSV Koblenz-Metternich. Mit 35 vornehmlich jungen Sportlern ging das WSV-Team am 12./13. September auf dem Kaiserlauterer Gelterswoog an den Start. „Für uns ist diese Regatta wichtig und sehr attraktiv, denn gerade für unsere Nachwuchssportler bedeutet sie den Saisonhöhepunkt. Unsere Neuzugänge aus diesem Frühsommer haben hier die Chance, erstmals Regattaluft zu schnuppern“, so Sportwart Christoph Pellio. Die jüngsten WSV-Teilnehmer Magdalena Güsgen, Stella Käding, Finn Müller, Max Gagalick, Erasmus Schwand, Till Zimmermann und Finn Kappus sind 7-9 Jahre alt und fast alle aus dem diesjährigen Talentsichtungskurs des WSV Anfang des Sommers hervorgegangen. Ihre ersten richtigen 300m-Rennen waren für sie selbst und die begleitenden Eltern äusserst spannend, alle platzierten sich in den vorderen Rängen. Der 9-jährigen Jaron Schulz, der bereits seit 3 Jahren paddelt, dominierte das Feld in seiner Altersklasse klar und siegte im Einer, im Zweier mit Julian Kaske und im Vierer mit 3 Mannschaftskollegen im Alter von 10-12 Jahren. Vinzenz Zimmermann, Sebastian Schieder, Simon Schröter, Christian Homann und Benedikt Güsgen, die aktuell in der Altersklasse der B-Schüler starten, können perspektivisch einen starken Vierer fahren: In Kaiserlautern fuhren Güsgen/Homann/Schieder/ Zimmermann den K4 und wurden über die 500m-Distanz klarer Sieger in ihrem Lauf sowie in gleicher Besetzung 3. der Rheinland-Pfalz Meisterschaft. Darüber hinaus wurde der 10-jährige Benedikt Güsgen Rheinland-Pfälzischer Meister über die 500m Strecke im K1. In der Altersgruppe der 12-14 Jährigen waren es besonders Jil Rübel (12), die auf der 500m-Distanz Rheinland-Pfälzische Vizemeisterin wurde, sowie Juliane von Steinaecker (13), die ebenfalls die Silbermedaille über 500m im K1 und mit Zweierpartnerin Jil Rübel Platz 3 über 500m erreichte. Tim Storkemaier, Aaron Pick und Nick Pauli belegten bei den Meisterschaftsrennen im der Altersklasse 13 die Ränge 2-4 über 500m im Einer, ebenso Hannah Kruse und Lisa-Marie Alfter (beide 15). Annika Peters konnte mit ihrer Zweierpartnerin aus Baden-Württemberg im K2 die 500m-Distanz für sich entscheiden und ihr Rennen gewinnen.

Von links: Benedikt Güsgen, Jaron Schulz, Christian Hohmann, Vinzenz Zimmermann, Jil Rübel vom WSV Koblenz-Metternich hatten allen Grund, ihre Erfolge bei der Großen Herbstregatta in Kaiserslautern gemeinsam zu feiern.

2x Gold, 1x Bronze und viele gute Platzierungen für WSV-Kanuten

München. Die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport, die am letzten Augustwochenende auf der Olympiaregattastrecke München ausgetragen wurde, war für die Junioren des WSV Koblenz-Metternich die letzte Möglichkeit, vor dem Eintritt in die Leistungsklasse der Damen und Herren (ab 18) noch einmal richtig zuzuschlagen. Sprintspezialist Fabian Käding nutzte diese Chance perfekt aus und holte sich mit Sportlern aus Baden-Württemberg im K2 und K4 über die 200m-Distanz gleich zweimal den Titel des Deutschen Meisters. “Ich war letztes Jahr schon ganz dicht dran“, freut sich der Gymnasiast, „aber dass es jetzt gleich 2 Goldene geworden sind, ist der Wahnsinn.“ Jannik Peters, der bei der Süddeutschen Meisterschaft seine gute Form auf der 1000m-Strecke unter Beweis gestellt hatte und dort siegte, konnte sich im K2 mit Tim Frait (Baden-Württemberg) die Bronzemedaille sichern und im K1 und K4 über die gleiche Distanz beide Male im Finale auf Platz 8 fahren. Robin Breitbach, der in Kürze eine Ausbildung in Mannheim beginnt und dadurch nicht mehr so oft auf der Mosel trainieren wird, erreichte alle A-Finale und erzielte angesichts einer knallharten Konkurrenz aus NRW, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt einen sehr guten 5.Platz im K2 über 1000m sowie bei drückender Hitze den 7. Platz auf der Langstrecke über 5000m. Christian Ludwig (17) verpasste zweimal nur knapp den Einzug ins Finale, fuhr jedoch ebenfalls auf der Langstrecke im K2 auf eine respektablen Platz 13. Nachwuchsfahrer David Möntenich (14) konnte erstmalig an der Deutsche Meisterschaft teilnehmen und erreichte auf Anhieb sehr gute Ergebnisse: Im Kanumehrkampf erzielte er in einem grossen Teilnehmerfeld den vierten Platz und fuhr im K1 auf 1000m auf Platz 4, auf 500m auf Rang 9 und über 2.000m im K4 auf den 2. Platz. Absolut enttäuschend verlief die Deutsche Meisterschaft für Juniorin Larissa Schilde (18), die in den letzten Jahren die erfolgreichste Starterin für den WSV war, aber bei der diesjährigen DM hinter den Erwartungen zurück blieb. Mit einem vierten, sechsten und achten Platz sowie 2 klar gewonnen B-Finalen konnte die Erfolgs gewohnte Sportlerin nicht zufrieden sein: „ Ich freue mich, dass die DM für Fabian so genial gelaufen ist. Selbst ohne Medaille von der DM zurück zu kommen ist eine grosse Enttäuschung für mich und stellt den krönenden Abschluss meines insgesamt verkorksten Sportlerjahres 2015 dar. Jetzt ist erst einmal Trainingspause und Zeit, die Ursachen genauer unter die Lupe zu nehmen und für die Zukunft zu planen.“

Machte bei der diesjährigen DM im Kanurennsport alles richtig: Fabian Käding (3. von links) vom KT Meddernisch (WSV Koblenz-Metternich) kehrte mit 2 Goldmedaillen von der Deutschen Meisterschaft zurück.

Süddeutsche Meisterschaften im Kanurennsport in Mannheim: 10 Gold-, 8 Silber-, 9 Bronzemedaillen für Kanuten des WSV Koblenz-Metternich

Mannheim. In dem mit mehr als 1300 Meldungen besetzten Wettkampffeld der Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport gingen am Wochenende vom 10.-12. Juli auch 18 junge Kanuten des WSV Koblenz-Metternich auf dem Altrhein bei Mannheim-Sandhofen an den Start. Das WSV-Team zeigte sich auf breiter Front erfolgreich und sicherte sich in allen Altersklassen insgesamt 11x Gold, 10 x Silber und 9 x Bronze. Erneut waren es besonders die im 2. Jahr startenden Junioren, die allein 8 Meistertitel zum Ergebnis beisteuerten. Drei Goldmedaillen und damit süddeutsche Meistertitel, davon 2 im K1 (Einer), gingen auf das Konto von Larissa Schilde, 2 weitere Vizemeistertitel und 2 Bronzeplätze rundeten dieses Mal ihren Erfolg ab. 5 Medaillen, hiervon 2 goldene für seine beiden Meistertitel sowie 3 Vizemeistertitel steuerte Robin Breitbach zum WSV-Ergebnis bei. Jannik Peters, der schon bei der Wiesbadener Regatta sehr erfolgreich war, konnte seine gute Form erhalten und wurde Süddeutscher Meister auf der 1000m-Distanz im K1 und im K4 sowie 1x Zweiter und 2 x Dritter. 200m-Sprintspezialist Fabian Käding stand nach seinem Einer-Rennen auf Position 2 des Siegerpodestes, nach seinem K4 ganz oben als Süddeutsche Meister. Zusammen mit Fahrern aus Baden-Württemberg sicherten sich Christian Ludwig und Phillip Moskopp (17) eine Bronzemedaille im K4, Annkatrin Hölzgen (16)war im Vierer ebenfalls erfolgreich und fuhr den Sieg und damit die Goldmedaille nach Hause. Im gleichen Rennen wurde Vereinskameradin Annika Peters Vierte. A-Schüler David Möntenich (14) erreichte beim Kanumehrkampf den 4.Platz, war hierbei jedoch auf der 1000m –Strecke im Einer der Schnellste von allen. Ausserdem holte er auch im K4 über 500m einen Süddeutschen Meistertitel an die Mosel und wurde auf der Langstrecke über 2000m Zweiter. Marek Kaufmann(13) wurde im Kanumehrkampf 11. und konnte sich im Vierer über 2 Bronzemedaillen freuen. Jil Rübel (12) beendete ihren Kanumehrkampf mit einem guten 7. Rang, Benedikt Güsgen wurde hier 5., Vinzenz Zimmermann 9. Der jüngste WSV-Sportler, Jaron Schulz (9) , sicherte sich in einer bis zur letzten Disziplin spannenden Entscheidung den 2. Platz im Kanumehrkampf. Nach einer kurzen Atempause beginnt für die Athleten Anfang der Sommerferien die unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf die Ende August stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport, die zum letzten Mal in München ausgetragen werden. Danach wird die beliebte Olympiastrecke von 1972 endgültig nicht mehr für Regatta-Großereignisse zur Verfügung stehen.

18 WSV-Kanurennsportler, die auch bei den Siegerehrungen häufig auf dem Siegerpodest zu sehen waren, stellen sich nach einem anstrengenden Wettkampfwochenende abschliessend der Presse.

Abwechslungsreicher Schnupperkurs für junge Kanurennsporttalente abgeschlossen

Koblenz-Metternich. „Bist du ein Talent und weißt noch nichts davon??“ Unter diesem Motto hatte der WSV Koblenz-Metternich e.V. Anfang Mai einen interessanten kindgemäßen Flyer für Kinder im Grundschulalter verfasst und an 7 Koblenzer Grundschulen im unmittelbaren Einzugsgebiet des Vereins verteilt. Ziel der Initiatoren war es, auf diesem Weg Kinder im Alter von 7-10 Jahren für den Kanurennsport zu interessieren. Beim 1. Treffen und allen Folgetreffen kamen 16 Mädchen und Jungen, die an insgesamt 7 Nachmittagen erste Erfahrungen mit dem Paddeln sammeln konnten. Die muntere Trainingsgruppe zeigte sich hochmotiviert und war bei jedem Wetter am Start. Entgegen allen Horrorszenarien von Kindern mit mangelnder Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination zeigten diese Kinder durchweg gute bis sehr gute körperliche Voraussetzungen. Bei den Trainingsinhalten „Allgemeines Konditionstraining und Spiel“ konnte man einfallsreiche bewegungsfreudige Kinder erleben, die ihr Bestes gaben und erstaunliche Ergebnisse erzielten. Kanuspezifisch gelang der baldige Wechsel von sehr breiten, äusserst kippsicheren Booten ins deutlich schmalere Schülerboot fast allen, auch wenn damit das unumgängliche Kentern verbunden war. Hier zeigten die Kinder Mut und Gelassenheit sowie den Biss, wieder ins Boot zu steigen und einfach weiter zu machen. Die komplette Ausrüstung bestehend aus Schwimmweste, Paddel und Boot stellte der WSV zur Verfügung, die Teilnahme am Kurs war für die Kinder und deren Familien kostenlos.
Über die gesamte Kursdauer zeigten auch die Eltern großes Interesse, indem sie ganz einfach auf dem Gelände des WSV verweilten, ohne jedoch ihr Kind durch ständiges Beobachten einzuengen. Das WSV-Trainerteam bestand aus Werner Vogt, Larissa Schilde, Malte Kaufmann und Claudia Schilde. Die Kombination aus erfahrenem Kanurennsporttrainer, erfolgreichen Sportlern und Sportwissenschaftlerin erwies sich als günstig, denn durch die Mischung der besonderen Kompetenzen eines jeden war es möglich, die kanuinteressierten Kinder als Gruppe, aber auch individuell zu fördern. Bei einer ausführlichen Elterninformation, an der jedoch auch die Kinder teilnahmen, wurde am Ende des Schnupperkurs im Detail darüber informiert, wie es für die jungen Sportler beim WSV weitergehen kann, wenn sie sich dauerhaft für den Kanurennsport entscheiden. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, offen zu sagen, daß der WSV in der Sparte Kanurennsport eine klare leistungssportorientierte Ausrichtung hat: Kinder und Eltern sollen wissen, was auf sie zukommt und sie sollen sich bewusst entscheiden können. Gleichzeitig wurde verdeutlicht, welch hoher gesundheitlicher und erzieherischer Wert von der regelmäßigen Teilhabe an altersgemäßen Sportangeboten ausgeht. Zum Abschluss erhielten die jungen Kanutalente ein „Mannschaftsfoto“ und eine kurze Lerngeschichte zur Erinnerung. Fazit: Eine spannende Schnupperkurszeit mit begeisterten Kindern, von denen bereits vor Abschluss des Kurses vier Kinder in den normalen Trainingsbetrieb eingestiegen sind. „ Die gezielte Talentsuche wird zukünftig ein fester Bestandteil unserer Arbeit sein, damit es im Kanurennsport dauerhaft Nachwuchssportler gibt. Eine faszinierende Sportart und wir beim WSV setzen uns voll dafür ein, “ so Claudia Schilde, die für die Koordinierung der Maßnahme verantwortlich war. Der Wassersportverein Koblenz-Metternich e.V. hat seit Jahrzehnten die erfolgreichste rheinland-pfälzische Kanurennsportmannschaft. Er begleitet junge Sportler kontinuierlich, alters- und entwicklungsgemäß auf ihrem sportlichen Weg im Wettkampfsport. Aus dem WSV gehen seit mehr als 40 Jahren beständig Süddeutsche und Deutsche Meister, Europa- und Weltmeisterschaftsteilnehmer hervor. Schnuppern Sie selbst unter www.wsv-km.de.

Sammelten auf der Mosel bei Wellen, Wind, Regen und Hitze beim WSV Koblenz-Metternich erste Erfahrungen im Kanurennsport: Bewegungsfreudige Kinder mit Mut und Motivation.

Altersklassenfahrer des WSV Koblenz-Metternich punkten bei den German Masters im Kanurennsport

Kobenz/Duisburg. Gedränge auf dem Siegerpodest bei den German Masters 2015 im Kanurennsport auf der Duisburger Regattabahn: 4 WSV-Sportler holten in den Mannschaftsbooten K 2 und K4 über unterschiedliche Distanzen 4 Medaillen nach Koblenz ( von li: Dr. Sebastian Hentsch, Knut Hitzschke, Andreas Schulze, ganz rechts Thomas Heyde

Kanurennsportler des WSV Koblenz-Metternich starten in die Regattasaison 2015

Koblenz/Wiesbaden. Für die Kanurennsportler des WSV Koblenz-Metternich ist mit den ersten Wettkämpfen die lang herbei gesehnte Regattasaison 2015 eröffnet. Während sich die jüngeren Vereinskollegen bereits auf mehreren Regatten präsentieren konnten, bereiten sich die 18 Jährigen Larissa Schilde, Robin Breitbach, Fabian Käding, Jannik Peters und Christian Winnen, die alle in ihrem 2. Jahr in der Juniorenklasse starten, überwiegend in diversen Trainingslagern intensiv auf die Saisonhöhepunkte Süddeutsche und die Deutsche Meisterschaft vor. Der erste Regattaeinsatz für das erfolgreich Juniorenteam um Werner Vogt erfolgte am vergangen Wochenende bei der Großen Wiesbadener Kanuregatta in Schierstein. Hier sorgte Jannik Peters für die größte überraschung: Er besiegte im K1 sowohl über 1000 als auch die 200m Sprintstrecke seine schärfsten Konkurrenten aus den eigenen Reihen und fuhr auch mit Sportlern aus Baden-Württemberg im Vierer über 1000m auf Rang 1. Damit war er mit insgesamt drei ersten Plätzen und einem 2. Platz erfolgreichster Starter des gesamten WSV-Teams. Larissa Schilde, die zuletzt schwer an der Enttäuschung über die knapp verfehlte Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft zu knabbern hatte, stellte unter Beweis, dass das Tief überwunden ist. Sie sicherte sich ebenfalls 2 Siege sowie mehrere Zweit- und Drittplatzierungen. Eindrucksvoll stellte sie im K1 ihre Sprintstärke über 200m unter Beweis und gewann das Rennen mit einer Bootslänge. Robin Breitbach fuhr im K1 und in den Mannschaftsbooten auf der 500 und 1000 Meter-Distanz mehrfach auf den 2.Platz, Sprintspezialist Fabian Käding im K1 und K2 über 200m jeweils auf Rang 2.
Für insgesamt 22 WSV-Sportlerinnen der Schüler- und Jugendklasse sowie einige Junioren hatte die Rennsaison bereits vor 6 Wochen mit den Regatten in Essen, Ginsheim, Mainz und Lampertheim begonnen. Hier und in Wiesbaden präsentierte sich Vorjahresneuzugang David Möntenich (14) überraschend stark. Im K1 fuhr er in Wiesbaden sowohl über die 500m als auch die für A-Schüler übliche Langstrecke von 2000m auf Rang 2 und in den Mannschaftsbooten mit Sportlern aus Baden-Württemberg mehrfach auf erste und zweite Plätze. Christian Ludwig, Phillip Moskopp, Annkatrin Hölzgen, Marek Kaufmann und Sebastian Rudolf erreichten in der Jugend- und Juniorenklasse (1. Jahr) wiederholt gute Mittelfeldplätze. In der Altersklasse der 11-Jährigen zeichnet sich besonders Benedikt Güsgen mit stabil guten Leistungen im oberen Wertungsdrittel aus. Jaron Schulz (9) ist in seinem 3.Wettkampfjahr erfolgreich wie eh und je und fährt kontinuierlich auf den erste oder zumindest einen der vordersten Plätze. Das Trainerteam bestehend aus Werner Vogt, Gabi Schulz, Uwe Hentschke und Christoph Pellio bewertet die bisher erzielten Ergebnisse vorsichtig optimistisch und bereitet die Sportler in den kommenden Wochen vertieft auf den 1.Saisonhöhepunkt, die Süddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport in Mannheim (10.-12.Juli), vor.

Sorgte bei der Großen Wiesbadener Kanuregatta für Überraschungen: WSV-Sportler Jannik Peters (18) fuhr gleich 3x auf den 1. Platz.

Sieg für WSV-Fahrer Knut Hitzschke bei der Deutschen Kanurennsport-Marathonmeisterschaft

Rheine. Am 16./17. Mai wurde in Rheine auf der Ems die Deutsche Marathonmeisterschaft im Kanurennsport mit internationaler Beteiligung ausgetragen. Wie in den Vorjahren nahmen 2 Kanuten des WSV Koblenz-Metternich teil, Knut Hitzschke (53) und Lukas Kollmann (19). Hitzschke sicherte sich in einem starken Herren-Seniorenfeld mit seinem Bremer Dauerpartner Thomas Kittner (54) im K2 über 21,3 km den Sieg. Dieser Sieg ist umso höher zu bewerten, da die Konkurrenz zum grössten Teil deutlich jünger war und Hitzschke selbst im Vorfeld krankheitsbedingt erheblichen Trainingsausfall hinnehmen musste. Mit diesem 1.Platz fuhr Hitzschke zugleich wichtige Punkte für seine German Masterswertung ein, die für die Senioren das äquivalent zur Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport darstellt. Lukas Kollmann startete in der Herren-Leistungsklasse über 32 km mit 5 Portagen zunächst stark. Er musste jedoch im Verlauf des Rennens seinen geringeren Trainingsumfängen, die wegen seines Abiturabschluss zu Jahresbeginn erforderlich waren, Tribut zollen und erreichte insgesamt Platz 13.

Strahlender Sieger trotz vorherigen längeren Trainingsausfalls: Knut Hitzschke (53, 3. von links) mit Partner Thomas Kittner(54, Bremen, 3.von rechts) auf der obersten Stufe des Siegerpodest.

WSV-Nachwuchssportler bei Athletik-Test im Leistungszentrum Mannheim erfolgreich

Mannheim. Eine äußerst erfolgreiche Bilanz konnte Jugendwart Uwe Hentschke nach der Teilnahme von 6 WSV-Nachwuchssportlern am Athletik-Test im Landesleistungszentrum für Kanurennsport in Mannheim am Samstag, 14.März ziehen. Die 12-14 jährigen trafen dort auf die bekannt starke baden-württembergische Konkurrenz, mussten sich aber keineswegs verstecken- im Gegenteil. Bis auf die erst ganz neu hinzu gekommene Lilly Manou, die in ihrer Altersklasse auf Rang 13 landete, platzierten sich die jungen WSV-Sportler alle unter den besten Fünf. Tim Storkemeier beendete den 5-teiligen Wettkampf mit Platz 5, Benedikt Güsgen, David Möntenich und Jil Rübel mit Platz 3 und Juliane von Steinaecker mit dem 2.Platz. Uwe Hentschke bewertet dieses Resultat als Ergebnis gelungener Trainingsarbeit über die gesamte vergangene Wintersaison. Nach den Osterferien beginnt auch für die jüngeren Kanuten wieder das gewohnte Wassertraining, das für diese Altersgruppe aus Sicherheitsgründen immer eine gewisse Zeitlang ausgesetzt ist. „ Wenn es auch kein richtiges Hochwasser gab, „ erläutert Hentschke, „ so ist doch die Strömung auf der Mosel sehr stark und für die Kanukids einfach zu gefährlich.“ Nach den Osterferien haben auch wieder alle interessierten Kinder ab dem 8. Lebensjahr, die schwimmen können, die Möglichkeit, beim WSV Koblenz-Metternich in den Kanurennsport hinein zu schnuppern. Sie bekommen die gesamte Ausstattung- also Boot, Paddel, Schwimmweste- vom Verein zur Verfügung gestellt und können erproben, ob sie das erforderliche Talent für den Kanurennsport haben und ob sie sich für diese faszinierende Wassersportart begeistern können. Nähere Einzelheiten gibt es auf der Homepage des Wassersportvereins Koblenz-Metternich unter Termine

Vorankündigung: Am 30./31. Mai 2015 brennt die Mosel - 24 Stunden Benefizpaddeln des Irish Pub Teams

Das Drachenbootteam der Irish Pub Punks vom WSV Metternich und Freunde der Wasserspalter aus Oberhausen paddeln 24 Stunden im Drachenboot für den guten Zweck. Der gesamte Erlös fliesst in das Kinderhospiz Koblenz und in den Verein " Helft uns Leben" ! Wir verkaufen jeden gefahrenen Kilometer an Euch, damit wir beide Projekte anständig unterstützen können. Desweiteren könnt ihr euch natürlich auch in ein "Zuschauerboot" einkaufen und euch den Spass vom Wasser aus angucken. Ein Spendenformular gibt es demnächst zum downloaden. Wir alle hoffen auf eure zahlreiche Unterstützung, kommt vorbei, feuert uns an oder feiert etwas mit uns und dem WSV. Für das leibliche Wohl und ausreichend Unterhaltung ist natürlich gesorgt. Nur gemeinsam sind wir stark !!
Informiert Euch weiter unter: https://www.facebook.com/events/1555204864731218/

Sportlerehrung der Stadt Koblenz - 10 WSV-Sportler geehrt

Koblenz. Am Donnerstag, 19. Februar fand in der Layer Legia-Halle die alljährliche Sportlerehrung der Stadt Koblenz statt. Bei diesem Anlass werden die erfolgreichsten Koblenzer Sportler des Vorjahres geehrt und der/die Sportler/in des Jahres gekürt.
Auch 10 Kanurennsportlerinnen und -sportler des WSV Koblenz-Metternich wurden bei dieser Feier von Oberbürgermeister Prof.Dr. Hofmann-Göttig und Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein geehrt: Darüber hinaus wurde Larissa zur Sportlerin des Jahres 2014 in der Stadt Koblenz gekürt. Die Verantwortlichen aus Stadtsportverband, Sport- und Bäderamt der Stadt Koblenz sowie der Koblenzer Organisation Golympia entschieden sich für Larissa wegen ihrer über Jahre hinweg erbrachten hervorragenden sportlichen Leistungen. Da sie zusammen mit Robin Breitbach und Jannik Peters im Trainingslager in Sevilla war, konnte sie an der Ehrung nur per skype und Videoleinwand teilnehmen. In Vertretung haben Vereinsvorsitzender Dr. Heinz Pollmann und Claudia Schilde eine riesige Trophäe, die Geheimrat- Wilhelm-Rautenstrauch-Trophäe, in Empfang genommen. Diese Trophäe wurde erstmals 1977 als Wanderpreis vom Koblenzer Ruderclub Rhenania gestiftet und wird in jedem Jahr dem /Sportler/in des Jahres überreicht. Larissa Schilde hat sich sehr über die überraschung und die Auszeichnung gefreut und sich bei allen bedankt, die ihr zu diesem Erfolg verholfen haben: WSV, Trainer Werner Vogt und die ganze Trainingsgruppe, Familie, Freunde und Sponsor mps) public solutions.

Jugendfreizeit des WSV Koblenz-Metternich: Sonne, Wind und Wasser an der Ostsee

Koblenz. In der letzten Sommerferienwoche hatten 16 Sportler und Betreuer des WSV Koblenz-Metternich nach einer anstrengenden Wettkampfsaison endlich die Gelegenheit, Sport und Chillen zu verbinden. Die Jugendfreizeit des WSV im Jugenddorf Schubybeach bei Damp an der Schleswig-holsteinischen Ostsee brachte für die Teilnehmer nicht nur Sonne, Wind und Meer, sondern auch einen bestens organisierten Einsteigerkurs im Windsurfen. Die warmen Temperaturen taten ganz einfach gut und der auflandige Wind bescherte den Kanuten, die sonst kippelige Boote gewohnt sind, in der Brandung eine koordinativ anspruchsvolle Herausforderung auf dem Board. Betreut wurde der Kurs durch einen professio-nellen Windsurftrainer, so dass Kurshalten, Steuern und Wenden bald in Fleisch und Blut übergingen. Auch die theoretische Ausbildung kam nicht zu kurz und die abschliessende Prüfung, die zum Erwerb des Windsurf-Grundscheines gehörte, wurde von den meisten Teilnehmern erfolgreich bestanden. Selbst in den Pausen ging es sportlich weiter mit Beachvolleyball, Lenkdrachensteigen, Stand up paddling, Mini-Golf oder doch einmal einfach die Sonne am Strand geniessen. Jugendleiter Uwe Hentschke, der für Planung und Durchführung der Freizeit verantwortlich zeichnete, war rundum zufrieden: „Alle hatten ihren Spaß, keine Verletzten, gute Stimmung in der gesamten Gruppe - so muss es sein!“
Fast immer schön nass, viele neue Erfahrungen und herrliche Tage an der Ostsee – so schön kann eine Sommerferienfreizeit mit Freunden sein!

Silber bei den Olympic Hope Games für Robin Breitbach vom WSV Koblenz-Metternich

Koblenz. Kanut Robin Breitbach (17) vom WSV Koblenz-Metternich krönte seine insgesamt gute Saison mit Edelmetall bei einem internationalen Großereignis im Kanurennsport. Bei der Nachwuchs-Regatta Olympic Hope Games in Piestany/Slowakei, bei der die Weltelite der U18 im Kanurennsport zusammentraf, sicherte er sich zusammen mit Zweierpartner Benedikt Bachmann (Dresden) im K2 die Silbermedaille über die Olympische Distanz 1000m. Einen sehr guten 4. Platz im A-Finale erkämpfte Breitbach darüber hinaus im K2 mit Tim Weiss (Magdeburg) auf der 200m-Sprintdistanz.“Ich bin total überwältigt, aber jenseits dieses Erfolgs war es einfach grossartig mit Sportlern aus aller Welt zusammen zu treffen und diese Stimmung zu erleben.“ Bei dem mit Athleten aus 27 Ländern bestens besetzten Wettkampf erreichte das im Vergleich zu anderen Teams eher kleine deutsche U18 Team im Medaillenspiegel hinter Ungarn und Frankreich Rang 3. Auf Grund von alleine 11 mal 4. Plätzen und sehr vielen Finalteilnahmen des deutschen Kanurennsportnachwuchs wurde in der Punktwertung um den Nations-Cup mit 322 Punkten hinter Ungarn (765 Punkte) und vor Tschechien (200 Punkte) sogar der 2. Platz erzielt.
Robin Breitbach (hintere Reihe 2. von links) freut sich mit seinem K2-Partner über Silber.

6 Medaillen, Nominierungen und Enttäuschungen für WSV-Kanuten bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport 2014 in Hamburg

Hamburg. Für die 93. Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport vom 19.-24.August hatten sich in diesem Jahr 10 Jugend- und Juniorenathletinnen und -athleten des WSV Koblenz-Metternich qualifiziert. Die dauerhaft äusserst widrigen Bedingungen an der Regattastrecke auf der Dove-Elbe in Hamburg-Allermöhe mit Starkregen und Sturm stellten für alle 1100 Sportler inklusiver der kompletten deutschen A-Nationalmannschaft eine enorme Herausforderung dar. Dennoch gelang es dem KT Meddernisch erneut, Medaillen an die Mosel zu entführen. Junioren-Nationalmann-schaftsfahrerin Larissa Schilde, deren Saisonhöhepunkt eigentlich die bereits im Juni stattgefundenen Junioren-Europameisterschaft darstellten, kehrte als Deutsche Meisterin über 200m im K2 mit Partnerin Kimberley Schenk (18,Karlsruhe) zurück und hatte im Gepäck 2 weitere silberne (K2 1000m und K2 5000m) und eine bronzene Medaille (K4 500m). „Der Sprint mit Kimberley Schenk war ein Traum: Perfekter Start, jeder Schlag hat gesessen, klar gewonnen-das ist das tollste Gefühl überhaupt!“, schwärmt die 17jährige Juniorin, die auch in der kommenden Saison als Jahrgangsältere in der Juniorenklasse starten wird. Juniorenfahrer Robin Breitbach erreichte Bronze im K4 auf der Langstrecke über 5000 m. Er hatte jedoch jenseits seiner Bronzemedaille noch einen weiteren Grund zur Freude: Durch seinen 7. Platz im Einer über 1000m und seinen 5.Platz über 500m qualifizierte er sich in der Klasse der 17jährigen Junioren für die Teilnahme an den Olympic Hope Games im slowakischen Piestany und wird dort Mitte September ebenfalls seinen ersten internationalen Einsatz für Deutschland haben.
Einem drastischen Wechselbad der Gefühle wurde Sprintspezialist Fabian Käding (17) ausgesetzt. Mit seinem hervorragenden 5.Platz im A-Finale über 200m bewies er klar, dass er aktuell der schnellste Jahrgangsjüngere Junior im Sprint ist. Auch im K2 und K4 platzierte er sich in jedem A-Finale unter den besten 5. Zunächst wurde auch er für die Olympic Hope Games nominiert und freute sich verständlicherweise sehr. Die Entscheidung wurde jedoch seitens des Deutschen Kanuverbandes wegen verbandsinterner Neuregelungen dann wieder zurück genommen und einen Tag später war der Traum von den Hope Games für Käding dahin. Jannik Peters (17), der sich bei der Süddeutschen Meisterschaft noch im Juli über Silber und Gold freuen konnte, hatte in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft mit erstklassigen Ergebnissen aufgewartet. Krankheitsbedingt blieb er allerdings in Hamburg hinter den eigenen und den Trainererwartungen zurück. Zusammen mit Mannschaftskollegen Christian Winnen(17) und Tim Müller (17) erzielte er jedoch im K4 über 5000m mit dem 4.Platz eine sehr gute Platzierung. Tim Müller hatte zuvor im Sprint-Vierer über 200m ebenfalls einen Deutschen Meistertitel erworben, musste jedoch in seinen Einern genau wie Larissa Schilde der Tatsache Tribut zollen, dass der absolute Leistungshöhepunkt zur Europameisterschaft angestrebt worden war. Die beiden Jugendfahrer Christian Ludwig (16) und Phillip Moskopp fuhren insgesamt gut bis in ihre Zwischenläufe und erreichten auf der Langstrecke ebenfalls im K4 eine guten 4.Platz. Annkatrin Hölzgen (15) Judith Weissenfels (16) und Melanie Balde (16) fuhren ebenfalls in den Mannschaftsbooten die Zwischenläufe und konnten sich hier im Mittelfeld positionieren.

Genossen den Wettkampf vor voll besetzter Tribüne und gut besuchter Regattastrecke: Die Sportler und Trainer des KT Meddernisch.

WSV-Kanurennsportler sahnen bei den Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Mannheim richtig ab – 34 Medaillen gehen nach Koblenz

Mannheim. Bei den Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport gingen am Wochenende vom 4. bis 6. Juli auf dem Altrhein bei Mannheim-Sandhofen 540 Sportlerinnen und Sportler aus 40 Vereinen der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern an den Start. Der WSV Koblenz-Metternich entsandte 21 Athleten in den Altersklassen C-Schüler bis Leistungsklasse, um wie in den Vorjahren Titel und Medaillen im Einer, Zweier, Vierer und im Kanu-Mehrkampf nach Koblenz zu holen. Insgesamt 34 Medaillen waren das stolze Ergebnis einer Mannschaft, die damit erneut bewies, dass sie im Süden Deutschlands klar zur Spitze gehört. Besonders die im ersten Juniorenjahr startenden WSV-Sportler (alle 17) sahnten richtig ab. 8 Medaillen – also 8 mal die Plätze 1-3- steuerte allein Robin Breitbach zum Gesamtergebnis bei, wobei er besonders mit 2 mal Gold und damit den Süddeutschen Meistertiteln in den Mannschaftsbooten über 1000m und 500 m brillierte. Mit ebenfalls 8 Medaillen, davon 3 Vizemeistertiteln im Einer und einem Meistertitel im Zweier, kehrte Junioren-Nationalmannschaftsfahrerin Larissa Schilde nach ihrem ersten nationalen Wettkampf an die heimische Mosel zurück. Sprintspezialist Fabian Käding stand nach seinem Einer-, Zweier- und Viererrennen über 200 m jedes Mal auf dem Treppchen, den Titel Süddeutscher Meister erkämpfte er im Vierer und holte sich auch 2 Vizemeistertitel über die 500m-Distanz. Jannik Peters, bei dem seit Beginn der Saison eine starke Aufwärtstendenz und zunehmende Leistungsstabilität deutlich wurden, fuhr zwei silberne und eine goldene Medaille ein, freute sich jedoch am meisten über seinen Vizemeistertitel über 1000m im K1. Christian Winnen stellte seine Schlagmann-Qualitäten im Vierer unter Beweis und errichte dort Bronze über 1000m, mit seinen Einern fuhr er auf die undankbaren vierten Plätze. Tim Müller, der genau wie Schilde eine lange EM-Vorbereitung hinter sich gebracht hat, startete ausschliesslich in den Mannschaftsbooten und sicherte sich 5 Medaillen in allen 3 Farben.
Grosse Freude gab es auch bei den beiden Jugendfahrern Christian Ludwig (16)und Phillip Moskopp (15), die zusammen im K2 über die Langstecke von 4000m den Vizemeistertitel errangen. Im Vierer über 500 m sprang für Philipp Moskopp dann noch eine weitere Bronzemedaille heraus. Der K4 der Jugendfahrerinnen Melanie Balde, Hanna Ahmed, Annkatrin Hölzgen und Judith Weissenfels fuhr über 500m auf den 5. Platz, Judith Weissenfels fuhr im letzten Rennen des Wettkampfes bei drückender Hitze im Einer über die Langstecke von 4000m auf eine guten 8.Rang. Mit dem Erreichen von Endläufen konnten sich bei den Süddeutschen Meisterschaften die WSV-Jugendfahrer Altersklasse 15/16 gleichzeitig für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifizieren. Sebastian Rudolph (14) wurde im Kanumehrkampf 15., David Möntenich und Marek Kaufmann (beide 13) lieferten mit den Plätzen 14 und 9 ebenfalls einen guten Kanumehrkampf ab, beide können perspektivisch einen guten Zweier fahren. Der jüngste WSV-Sportler, Jaron Schulz, sicherte sich in einer bis zur letzten Disziplin spannenden Entscheidung den 2. Platz im Kanumehrkampf. Die Jugend- und Juniorenfahrer beginnen nach einer Minipause von 3 Tagen mit der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft, die vom 19.-24. August in Hamburg stattfinden wird. Als Erstjährige in der Juniorenklasse gehen Larissa Schilde, Robin Breitbach und Tim Müller mit realistischen Erwartungen an diesen Wettkampf. Insgesamt jedoch sehen die drei schon über dieses Ereignis hinaus auf die im Herbst beginnenden Qualifikationen für die Junioren-Nationalmannschaft des kommenden Jahres, die für sie oberste Priorität hat.

WSV-Kanuten Lukas Kollmann und Knut Hitzschke bei den Deutschen Kanumarathon-Meisterschaften in München erfolgreich

München. Bei den Deutschen Kanumarathonrennsport-Meisterschaften auf der Olympiaregattastrecke in München haben 2 Kanuten des WS Koblenz-Metternich erneut unter Beweis gestellt, dass man im Kanurennsport je nach Wettkampf nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr schnell und sehr weit fahren muss. Lukas Kollmann(18) fuhr in seinem ersten Jahr in der Herren Leistungsklasse auf der 42 Kilometer-Distanz mit insgesamt 5 beinharten Portagen von je 200m auf einen guten 7.Platz. „ Ich bin mit meiner Platzierung zufrieden. Die Distanz selber ist ja schon ganz schön hart und die 5 Portagen haben es in sich. Ausserdem waren sehr starke Konkurrenten da, zum Beispiel Andreas Ihle, der bis vor kurzem noch Nationalmannschaft gefahren ist.“ Kollmann, der nach den Sommerferien sein Abiturjahr beginnt, plant bereits für die jetzt laufende Saison geringere Trainingsumfänge und weniger Regatten ein, um sehr gut auf den schulischen Abschluss vorbereitet zu sein. Dass der Kanurennsport auch nach Jahrzehnten intensiven Leistungstrainings die Aktiven nicht so schnell loslässt und sogar ungewöhnlich leistungsfähig erhält, bewies einmal mehr Knut Hitzschke (52). Obwohl mit seinem Zweierpartner Thomas Kittner aus Bremen in der jüngeren Altersklasse B gestartet, erreichten die beiden an einem der beiden Wettkampftage den 1. Platz und damit Gold über die 22 km-Strecke. Damit jedoch noch nicht genug erzielte Hitzschke am 2. Wettkampftag auf der 22 km-Distanz im Einer mit Platz 3 die Bronzemedaille in der Herren Seniorenklasse C. Knut Hitzschke ist bis heute ein begeisterter, disziplinerter Kanurennsportler, der sich jetzt ab und zu den Luxus leisten kann, bei Internationalen Wettkämpfen innerhalb ganz Europas und in Übersee zu starten.

Kanuwanderfahrer des Wassersportverein Koblenz-Metternich erkunden den Zusammenfluss von Werra und Fulda sowie die Weser

Zu einer „abwechslungsreichen Entdeckungsfahrt auf 3 Flüssen“ hatte die Abteilung Kanuwandersport des WSV Koblenz-Metternich ihre Mitglieder eingeladen. 8 erfahrene Wanderfahrer errichteten ihr „Basislager“ auf der Campingwiese des Kanuclubs Hannoversch Münden. Von diesem zentralen Standort aus ging es an 3 Tagen hintereinander auf die Flüsse Fulda und Werra, die dort zusammenfliessen, um ab dann als Weser weiter zu ziehen. Die Tagestouren waren zwischen 20 und 35 Kilometer lang und führten durch wunderschöne naturbelassene Umgebung. Es gab Milane, Reiher und auch Eisvögel zu beobachten, schöne kleine Dörfer an den rechten und linken Flussufern luden zum Verweilen ein. Der neue Weser-Wanderweg war auch von Radlern und Wanderern gut besucht. So wechselten sich für die Kanuwanderfahrer Fahrzeiten größter Ruhe mit belebten Flussabschnitten ab. Insgesamt jedoch überwog die wohltuende Ruhe, was an der Weser auch ganz anders sein kann: Jedes Jahr startet in Hannoversch Münden, das für die Wanderfahrern ein kleines „Kanu-Mekka“ ist, am ersten Maiwochenende der Wesermarathon. In diesem Jahr hatten sich 1640 Kanuten und Ruderer auf die insgesamt 135 Kilometer lange Strecke von Hannoversch Münden nach Hameln gewagt. Ein Glück, dass die WSV-Fahrer die Weser wieder (fast) ganz für sich hatten. Wer gerne mehr über die Wanderfahrten mit sicheren Booten auf ruhigen Flüssen erfahren will, kann sich donnerstags ab 17.00 Uhr am WSV-Bootshaus mit den Kanuwandersportlern direkt unterhalten oder unter www.wsv-km.de Wandersportwartin Silke Tebartz oder Peter Kosubke kontaktieren.

Europameisterschafts-Tickets für Larissa Schilde und Tim Müller vom WSV Koblenz-Metternich

Koblenz/Duisburg. Nach Abschluss des 3. und damit letzten Qualifikationswochen-endes für die Junioren-Nationalmannschaft 2014 im Kanurennsport kehrten am Sonntag, 4. Mai 2 Sportler des WSV Koblenz-Metternich, die für das Kanuteam Meddernisch 2013 starten, als frisch gebackenen Junioren-Nationalmannschaftsmitglieder mit kommenden internationalen Einsätzen von der Duisburger Wedau zurück: Larissa Schilde (17, Koblenz) und Tim Müller (17,Raunheim).
Für Larissa Schilde erfüllt sich damit erneut ein Traum, den sie mit Hilfe ihres Trainers Werner Vogt seit 8 Jahren konsequent verfolgt: bei internationalen Kanu-Großereignissen im Trikot mit Bundesadler für Deutschland starten. Schilde setzte sich in einem starken Feld von 53 Qualifikantinnen aller Kanulandesverbände als Jahrgangsjüngere in der Juniorinnenklasse (17 und 18 Jährige) insgesamt überzeugend durch und landete bei den 17 jährigen Starterinnen auf Platz 1. Sie zeigte einheitlich sehr gute Leistungen sowohl in den Athletikdisziplinen als auch über alle geforderten Renndistanzen und erreichte im Gesamtklassement den 5. Platz. Dennoch fiel die Entscheidung erst mit dem allerletzten Rennen und die Anspannung war somit bis zum Schluss immens.

Tim Müller (17) aus Raunheim gehört dem WSV seit 4 Jahren an und ist seitherauch im KT Meddernisch der Zweierpartner von WSV-Fahrer Robin Breitbach. Müller wird ebenfalls, wenn auch aus einiger Entfernung, von Trainer Werner Vogt betreut: Alle Trainingspläne werden in enger Zusammenarbeit mit dem Raunheimer Heimtrainer umgesetzt, die vielen Trainingslager werden immer gemeinsam absolviert und der jetzige Erfolg spricht seine eigene Sprache im Hinblick auf überregionale Zusammenarbeit im Interesse der Sportler. Der ebenfalls bei der seit November laufenden Qualifikation gestartete WSV-Athlet Robin Breitbach (17) gehört dem Nationalmannschafts-Kader weiterhin an, qualifizierte sich jedoch in diesem Jahr nicht für einen internationalen Einsatz bei der Junioren-EM und WM. Breitbach ist und bleibt entspannt: „Mit meinem 4. Platz bei den 17- jährigen in diesem Jahr sehen wir im kommenden Jahr mal weiter, denn dann bin ich älterer Jahrgang.“
„Für Larissa und Tim beginnt in Kürze die intensive Vorbereitungszeit auf die Junioren-Europameisterschaft in Frankreich Ende Juni “, schaut Werner Vogt in die nahe Zukunft.“ Bei der EM wird gleichzeitig ausgefahren, wer danach auch noch bei der Weltmeisterschaft im ungarischen Szeged für Deutschland an den Start gehen darf. Wir werden Larissa hier auf der Mosel in den nächsten Wochen nicht so oft sehen, denn die Vorbereitungslehrgänge finden im Bundesleistungszentrum Kienbaum in Brandenburg und in Duisburg statt. Larissas täglicher Standardspruch „Ich liebe meine Mosel!“ fällt dann mal für einige Zeit aus.“


Anpaddeln des Kanuverbandes Rheinland

Koblenz. Bei erfreulich guten Witterungsbedingungen führte der Kanuverband Rheinland am Sonntag, 6. April sein traditionelles Anpaddeln durch. In diesem Jahr war der WSV Koblenz-Metternich der ausrichtende Verein. Mehr als 100 Kanuwanderfahrer in über 70 Booten erlebten einen gelungenen Auftakt zur Saison 2014. Die Fahrt führte vom Moselort Hatzenport aus bis zum Vereinsgelände des WSV am Metternicher Moselstausee. Die insgesamt 25 km wurden von allen Fahrern ohne Zwischenfälle bewältigt. In Metternich angekommen erwartete die Sportler ein bestens vorbereitetes Organisations- und Verpflegungsteam aus 15 engagierten Helfern um Wandersportwartin Silke Tebartz und den Stellv. Wanderwart Peter Kosubke. Bei gemeinsamen Gesprächen, deftiger Kartoffelsuppe und hausgemachten Kuchen klang für alle Aktiven ein erlebnisreicher Tag im Zeichen gewässerfreund-lichen Sporttreibens, intensiven Natur- und Gemeinschaftserlebens aus.
Mit über 70 Booten in Hatzenport aufs Wasser und beim WSV Koblenz-Metternich wieder an Land: Mehr als 100 Kanuwandersportbegeisterte nahmen am Anpaddeln des Kanuverbandes Rheinland am Sonntag, 6. April teil.

Jubel beim WSV-Metternich: 7 Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport

Köln. Mit mehr als 1600 Sportlern aus 115 Vereinen stellten die Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport nach der WM in Duisburg 2013 das 2. sportliche Grossereignis im Kanusport dar. Bei widrigsten äusseren Bedingungen mit Dauerregen und Wind, aber perfekter Organisation, fand die Kanurennsport-DM vom 10.-15. September auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen statt. Hiervon unbeeindruckt lieferten jedoch die WSV-Sportler einen erstklassigen Wettkampf: In der Jugendklasse(16/17Jährige) sicherte sich das Team von Trainer Werner Vogt in der Mannschaftswertung unmittelbar hinter den starken Potsdamern den 2. Platz. Insgesamt 7 Medaillen -3x Silber und 4x Bronze konnten die Metternicher an die Mosel holen.

An diesem sehr guten Ergebnis hatte Larissa Schilde (16) mit 2 Deutschen Vizemeistertiteln und 2 weiteren Bronzeplätzen den grössten Anteil. „ Ich bin mit meinen 4 Medaillen, 2 im Einer und 2 in den Mannschaftsbooten, natürlich super glücklich. Ich hatte nach der besten Zwischenlaufzeit im 200m Sprint zwar auf noch mehr gehofft, aber im Endlauf einen ziemlich verpatzten Start und bei 200m muss wirklich einfach alles perfekt passen,“ zieht Schilde eine erste Bilanz. Robin Breitbach (16), der als dreimaliger Süddeutscher Meister antrat, sicherte sich über die 1000m Distanz die Bronzemedaille und schlitterte bei 2 weiteren Finalläufen nur knapp an den Treppchenplätzen vorbei und wurde Vierter. Beide, Schilde und Breitbach, konnten sich mit diesen Ergebnissen abschliessend erneut wichtige Punkte für den Nationalmannschafts-Cup 2013 sichern.

Schilde wurde in dieser Wertung in der weiblichen Jugend Erste, Robin Breitbach bei der männlichen Jugend Dritter. Annika Altenbach, die zu Beginn der Saison aus Lampertheim (Hessen) zum WSV gewechselt war, um mit Larissa Schilde einen starken Zweier zu fahren, fuhr mit ihrer Mannschaftskollegin in einem packenden 5000m-Rennen am letzten Wettkampftag auf den Vizemeisterplatz und sicherte sich im K4 mit zwei weiteren Partnerinnen aus BW über 500m auch die Bronzemedaille. Fabian Käding (16) erreichte problemlos das A-Finale im 200 m Sprint im Einer, galt als Mitfavorit auf einen Medaillenplatz, fuhr dann jedoch nach Schwierigkeiten am Start auf einen für ihn enttäuschenden 9.Platz. Jannik Peters (16) erwischten einen sehr starken Zwischenlauf, qualifizierte sich für das Kleine Finale (B-Finale) und siegte dort klar. Christian Winnen (16) punktete im K4 auf der 5000 m Langstrecke und wurde Vierter ebenso wie Tim Müller (16),d er zusammen mit Robin bReibah im K2 über 500m auf Rang 4 landete. Die 15- jährigen Christian Ludwig und Thomas Drexler erreichten im K2 über 5000m Rang 15, Annkatrin Hölzgen (14) fuhr in einem stark besetzten 2000m-Rennen auf einen sehr guten 7. Platz. Juniorenfahrer Lukas Kollmann (18) wurde auf der Langstrecke Sechster, bei den auf die 200m-Sprintdistanz spezialisierten Leistungsklassefahrern Daniel Horn, Jona Schulz und Yannick Krueger konnte sich Daniel Horn im Einer für den Finallauf qualifizieren und wurde in diesem mit Nationalmannschaftsmitgliedern voll gepackten Finale 9.

Der WSV Koblenz-Metternich gratuliert allen Sportlern ganz herzlich und freut sich ganz besonders auf die wohl verdiente Meisterfeier am Donnerstag, 26.September 2013, 19.00 Uhr im Bootshaus in der Winningerstraße 39a.

WSV-Altersklassefahrer im Kanurennsport punkten bei den German Masters in Duisburg

Duisburg. Die mit Startern aus ca. 30 Vereinen sehr gut besetzten German Masters im Kanurennsport, die Mitte Juli auf der Regattabahn Duisburg ausgetragen wurden, waren auch für die Altersklassenfahrer des WSV Koblenz-Metternich der Regattahöhepunkt des Jahres. Da in allen Feldern genügend Starter antraten, konnten alle Rennen als Meisterschaftsrennen gewertet werden. Für die 5 WSV-Kanuten Stefan Hohenstein, Rainer Schmieders, Sebastian Hentsch, Knut Hitschke und Hubert Wolfs sprangen in den Mannschaftsbooten erneut Medaillenplätze heraus: Silber für Rainer Schmieders/Stefan Hohenstein im K2 über 200m in der Altersklasse A (32-39 Jahre ), Bronze für im K2 für Sebastian Hentsch/Knut Hitschke über 200m in der Altersklasse B (40-49) sowie Bronze im Vierer über die 1000m-Distanz in der Altersklasse A. Gute Platzierungen wurden auch in den Einern erzielt. Hubert Wolfs, der ausschliesslich im K1 in der Altersklasse D (ü 60) startete, erreichte über 200m, 500 und 1000m jeweils den 7. und 8.Platz.

Rainer Schmieders (untere Reihe rechts ), Sebastian Hentsch, Knut Hitschke, Stefan Hohenstein (obere Reihe von rechts nach links) holen sich bei den German Masters im Kanurennsport ihre Bronzemedaille im K4 ab.

17 x Gold, 9 x Silber, 8x Bronze für Sportler des WSV Koblenz-Metternich bei der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport in München vom 26.-29.07.2013

München. Mit 17 goldenen, 9 silbernen und 8 bronzenen Medaillen kehrte das insgesamt 17 Sportler umfassende WSV-Team von der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport auf der Olympiaregattastrecke München zurück. Wie bei den vorherigen Regatten im Süden dominierten die 16 – jährigen Jugendlichen des WSV bei anhaltend mehr als 35 °C Hitze klar das Feld. Hierbei präsentierte sich aktuell Robin Breitbach als der stärkste und steuerte alleine 4 Goldmedaillen zum Gesamtergebnis der Mannschaft bei. Fabian Käding punktete mit Silber insbesondere in seiner Paradedisziplin, dem 200 m Sprint im Einer und und 2 x Gold im Vierer, in dem er traditionell auf der 4.Position sitzt und dank seiner Kraft das große Mannschaftsboot von hinten anschiebt. Christian Winnen bewies einmal mehr seine erstklassigen Fähigkeiten als Schlagmann und steuerte seine Mannschaftsboote sicher auf Gold und Silber-Plätze. Jannik Peters überzeugte bei dieser Regatta mit einem überraschenden Bronzeplatz im Einer über die 1000 Meter-Distanz sowie Silber und Gold in den Mannschaftsbooten. Larissa Schilde holte sich Gold auf der Sprintstrecke über 200m, musste sich auf 500m mit einer Hundertstelsekunde Rückstand ihrer Dauerkonkurrentin Schmid aus Bayern geschlagen geben und fuhr als Schlagfrau mit dem Vierer auf Platz Eins. Zweierpartnerin Annika Altenbach fuhr zusammen mit Schilde auf den Vizemeisterplatz im K2 über 500 Meter. Die 15 jährigen Christian Ludwig, Philipp Moskopp, Thomas Drexler und Judíth Weissenfels zeigten stabil ansteigende Leistungen und fuhren in mehrere A-Finalläufe.

Annkatrin Hölzgen (14) beendete ihren Kanumehrkampf als 12., der erst 7-jährige Jaron Schulz startete als einziger in dieser Altersklasse und wurde dementsprechend Goldmedaillengewinner. Juniorenfahrer Lukas Kollmann (18) fuhr über alle drei Distanzen mit seinen Zweierpartnern im K2 auf die Medaillenplätze. Daniel Horn, Jona Schulz und Yannick Krueger, die alle drei in der Leistungsklasse der Männer angekomme sind, komplettierten das sehr gute Gesamtbild des WSV-Teams mit starken Mannschaftsbootleistungen Trotz der sehr guten Ergebnisse sieht man beim WSV keine Veranlassung zur Euphorie. Rennsportwart Werner Vogt: „Klarer Saisonhöhepunkt ist die Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport Anfang Sepember in Köln.Nach einer halben Woche Trainingspause ziehen wir die Trainingsumfänge und die Intensität erst richtig hoch, aber da müssen alle durch und abgerechnet wird erst ganz am Schluss- nach der DM!“

WSV-Kanuten sammeln Punkte für den Nationalmannschafts-Cup 2013

Mannheim Mit 20 Kanuten im Alter von 7-19 Jahren konnte der WSV Koblenz-Metternich nach mehreren wegen Hochwassers ausgefallenen Kanurennportregatten endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Die Regatta in Mannheim-Sandhofen war besonders für die 16 jährigen Sportler des Kanuteam Meddernisch von Bedeutung, denn bei dieser Regatta konnten wichtige Punkte für den Nationalmannschafts-Cup 2013 gesammelt werden. Durch diesen Cup unterstützt die Deutsche Nationalmannschaft im Kanurennsport in besonderer Weise den ambitionierten Nachwuchs in der Jugendklasse. Die jeweiligen weiblichen und männlichen Gesamtsieger, ermittelt aus den Ergebnissen der hierfür ausgewählten Einladungsregatten und der Deutschen Meisterschaft, qualifizieren sich direkt für den Bundeskader. Erfolgreichste Punktesammlerin war Larissa Schilde(16), die durch ihre beiden Siege im Einer über 200 und 500m die Höchstpunktzahl von 20 Punkten erreichte. Zunächst noch „stinksauer“ über ein für sie schwaches, aber gewonnenes 500m-Rennen, konnte sich Schilde dann nach einem klaren Sieg über die 200m-Sprintdistanz doch über die insgesamt erzielte sehr gute Ausgangsposition freuen. Für eine überraschung sorgte Robin Breitbach, der den amtierenden Deutschen Meister Alexander Helding im K1 über 1000m buchstäblich auf den letzten Drücker abfing, das Rennen gewann und hierfür 10 Punkte kassierte. Weitere 6 Punkte kamen aus einem 4.Platz im 200m-Sprint hinzu, sodass auch Breitbach mit einem hohen Punktestand zur Deutschen Meisterschaft im September anreisen kann. Fabian Käding belegte in seiner Lieblingsdisziplin, dem Einer über 200m, einen grossartigen 2. Platz knapp hinter dem zweifachen Deutschen Meister Helding und sicherte sich 9 Punkte. Erneut waren alle 16-jährigen Sportler des WSV in allen Endläufen und Jannik Peters, Christian Winnen und Tim Müller belegten unmittelbar hinter Breitbach und Käding die Plätze in den Einern. Das gleiche Bild zeigte sich bei den Mannschaftsbooten im K2 und K4 über alle Distanzen bei der männlichen und weiblichen Jugend, auf allen Distanzen, die gefahren wurden. Als 15 jährige im 1. Jugendjahr, konnten Thomas Drexler und Christian Ludwig einen beachtlichen 3. Platz im Zweier auf der Langstrecke über 5000 m erreichen. In die Endläufe fuhren auch Philip Moskopp, Judith Weissenfels und Britta Jankowski (15), Annkatrin Hoelzgen (14) wurde 8. im Kanumehrkampf. Wie wichtig und erfolgreich die Nachwuchsarbeit des WSV ist, zeigten die beiden jüngsten WSV-Fahrer Jaron Schulz (7), der seine beiden Rennen im Einer gewann und Benedict Güsgen(9), der in seinem Lauf den 2.Platz belegte.

Deutsche Kanumarathonrennsport Meisterschaft 2013

Silber für Breitbach und Bronze für Kollmann trotz Kälte und Wind Kassel.


Annkatrin Hölzgen, Lukas Kollmann und Robin Breitbach vom WSV Koblenz-Metternich haben sich bei der Deutsche Kanumarathonrennsport - Meisterschaft 2013 vom 18./19.05.2013 im hessischen Kassel erfolgreich über die sehr langen Distanzen gekämpft. Bei anhaltend nasskalter Witterung und niedrigen Temperaturen fuhr Juniorenfahrer Kollmann, der schon in Mainz und Ginsheim gute Ergebnisse erzielt hatte, über 21km im Einer auf den Bronzemedaillenplatz. Vereinskamerad Robin Breitbach (16, nicht im Bild) fuhr in einem packenden Rennen zusammen mit Zweierpartner Tim Müller über 21 km auf Platz 2 und wurde Deutscher Vizemeister. Annkatrin Hölzgen platzierte sich mit einem guten 5.Platz auf der 11 km –Distanz im Einer im vorderen Drittel des Klassements der 14-jährigen Schülerinnen.

Gelungener Auftakt der Wettkampfsaison für WSV Kanuten

Essen. Zum Saisonauftakt im Kanurennsport bei der Internationalen Regatta auf dem Essener Baldeneysee zeigten sich die Jugendfahrer des WSV Koblenz-Metternich am vergangenen Wochenende bereits in bestechender Form. Mit 660 Sportlerinnen und Sportlern auch aus dem benachbarten Ausland zählt diese Regatta zu den attraktivsten deutschen Kanurennsportregatten einer jeden Saison. Das ausschliesslich aus insgesamt sieben 16 Jährigen bestehende neu formierte Kanuteam Meddernisch 2013 trat erstmals in dieser Besetzung an und überzeugte vom Start weg. Larissa Schilde dominierte die Konkurrenz der weiblichen Jugend klar und siegte im Einer über die 200, 500 und 5000 Meter. Obwohl die Konkurrentinnen aus NRW über die Langstrecke mit eine geschlossene, taktisch kluge Mannschaftsleistung gegen Schilde fuhren, konnte sie sich in einem Feld von 52 Starterinnen überzeugend durchsetzen. Zusammen mit WSV-Neuzugang Annika Altenbach geht in diesem Jahre ein starker Zweier in der weiblichen Jugend in die Saison: Altenbach /Schilde fuhren in Essen über 200 und 500m auf Platz 2.


Fabian Käding, Christian Winnen, Trainer Werner Vogt, Robin Breitbach, Tim Müller (von links nach rechts), vorne: Larissa Schilde (li), Annika Altenbach (re).Es fehlte wegen Krankheit: Jannik Peters

Jugendfahrer Tim Müller und Robin Breitbach fuhren im K1-Finale über 1000m auf die sehr guten Ränge 4 und 5 und werden wie in den Vorjahren in der Konkurrenz wieder ganz weit vorne mitmischen. Beide fuhren als bestens eingespieltes Team im K2 über 500m auf Platz 2, dicht gefolgt von ihren Vereinskollegen Fabian Käding und Christian Winnen auf Rang 3. Alle 4 WSVler starteten auf der Langstrecke über 5000m in einem mit 64 Fahrern stark besetzten Feld. Tim Müller siegte und fuhr auf den 1. Platz, Robin Breitbach wurde 4., Christian Winnen 7 und Fabian Käding 9. Damit war das Kanuteam Meddernisch 2013 in allen A-Finalläufen nicht nur vertreten, sondern auch sehr erfolgreich. Zusammen mit Sportlerinnen und Sportlern aus Baden-Württemberg wurde im K4 über 500m Platz 1 von Müller/Breitbach/ Käding bei der männlichen Jugend sowie der 2. Platz von Schilde/Altenbach über 500m erkämpft.

Rennsportwart Werner Vogt: Die enge Zusammenarbeit mit den baden-württembergischen Leistungszentren Karlsruhe und Mannheim ist uns von DKV-Seite nahe gelegt worden, um die guten Kräfte zu bündeln. Wir haben uns im Interesse unser leistungsstarken Jugendfahrer zu dieser Zusammenarbeit entschlossen. Wir haben dadurch die Chance, unsere aussergewöhnlich talentierten und fleissigen Sportlerinnen und Sportler trotz unserer eigenen sehr begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen professionell zu fördern und ihnen den Weg an die sportliche Spitze zu ebnen- auch über das Jugendalter hinaus. Bei der kommenden Regatta in Ginsheim-Gustavsburg werden mehr als 30 WSV-Kanuten aller Altersklassen an den Start gehen. Hier wird besonders der Nachwuchs zum Zuge kommen und wertvolle Regattaerfahrungen sammeln können.

Auch 2013 auf zu neuen Ufern; Kanuwanderfahrer planen die neue Saison

Koblenz.Auch 2013 werden die Kanuwanderfahrer des WSV Koblenz-Metternich wieder zu zahlreichen neuen Ufern aufbrechen. Bei ihrem traditionellen Suppenessen liessen die 31 Mitglieder der Abteilung Wanderfahren ein bewegtes Jahr 2012 Revue passieren: Mehr als 6000 gefahrene Kilometer auf Mosel, Rhein, Lahn, Weser, Werra kamen durch die wöchentlichen Trainingsfahrten auf der heimischen Mosel und die 12 monatlichen Fahrten auf auswärtigen Gewässern zusammen.“ Zu diesem Gesamtergebnis steuerte Stephan Müller mit 1389 km die meisten Kilometer bei. „Wenn auch bei uns in der Abteilung Kanuwanderfahren die Geselligkeit einen besonders hohen Stellenwert einnimmt, so kommt doch der sportliche Aspekt nicht zu kurz,“ stellte Abteilungsleiterin Silke Tebarz heraus, die selbst beim stark besetzten Bodenseemarathon über die 42 Km –Distanz den 3.Platz bei den Frauen erreichte und den Wesermarathon 2012 über 135 km zum wiederholten Male fuhr.

Um die Vorfreude der Aktiven auf die gemeinsamen Erlebnisse im laufenden Jahr zu wecken, gab das Abteilungsleiterteam aus Silke Tebarz und Peter Kosubke einen kleinen Ausblick auf die für 2013 geplanten Fahrten. Es wird wie in den Vorjahren in jedem Monat eine Fahrt am Wochenende auf einem auswärtigen Gewässer geben, manchmal eintägig, manchmal zweitägig. Mit besonderer Spannung erwarten die Paddler, ob eine mehrtägige Fahrt auf der oberen Mosel mit Besuch des Moselquellgebietes organisiert werden kann. Die Vorbereitungen hierfür sind sehr umfangreich, aber die Planer verfügen über langjährige Erfahrung und gute Kontakte an nahezu allen deutschen Flüssen und denen im benachbarten Ausland.
Die wöchentlichen Trainingsfahrten finden weiterhin donnerstags um 17.00 Uhr ab dem WSV-Bootshaus, Winninger Strasse 39 statt. Wer sich für den Kanuwandersport interessiert, kann auch als absoluter Anfänger donnerstags um 17.00 Uhr unter Anleitung ausgebildeter übungsleiter erste eigene Erfahrungen sammeln. Das erforderliche Material hierfür stellt der WSV zur Verfügung. „Die kontinuierlich steigende Zahl an Mitgliedern in unserer Abteilung spricht ihre eigene Sprache“, betont Peter Kosubke, „immer mehr Menschen spüren die wohltuende Wirkung des ruhigen Dahingleitens auf dem Wasser und dass wir eine nette Truppe sind trägt sicher auch dazu bei.“

Kanurennsport in der Region: WSV-Nachwuchskanuten präsentieren sich bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in guter Form

Kaiserslautern. Mit insgesamt 42 Sportlern stellte der WSV Koblenz-Metternich die größte Mannschaft bei der Großen Herbstregatta Kaiserslautern 2012, die von der Paddlergilde Kaiserslautern erneut in erstklassiger Form organisiert war. „Die „Große Herbstregatta am Gelterswoog“ ist mit ihrer über 50-jährigen Tradition ein fester Bestandteil des Kanu-Kalenders im Pfälzischen Kanu-Verband. Sie ist im süddeutschen Raum für viele Kanu-Vereine und deren Nachwuchsarbeit der Höhepunkt der sommerlichen Nachwuchsarbeit. Viele Kinder, die im Sommer neu zum Kanusport gefunden haben, schnuppern hier erstmals richtige Regattaluft, betonte der Präsident des Pfälzischen Kanuverbandes Jörn von zur Mühlen in seinem Grusswort. Gleichzeitig waren in diese Regatta erneut die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften integriert, so dass die Teilnahme auch für die erfahrenen WSV-Sportler interessant war.
Die 11jährige Feline Breitbach, die bereits seit Ihrem 6. Lebensjahr im Paddelboot sitzt, fuhr nach mehreren Medaillenplätzen im Verlauf der gesamten Saison in Kaiserslautern auf Rang 4 im K1, unmittelbar dahinter ihre Vereinskollegin Greta Mohrbacher auf Rang 5. Als Rheinland-Pfalz-Meisterin über 500m im K1 kehrte Anna Tieftrunk(13) zurück. Zusammen mit ihren Vereinskolleginnen Julia Drüke, Paula Mohrbacher und Maria Drexler holte sie den Vizemeistertitel im K4 über 500m. Die 14 und 15jährigen A-Schülerinnen Hannah Ahmed, Judith Weissenfels, Nicol Blättel und Britta Jankowski sicherten sich den 3. Platz und damit die Bronzemedaille im K4 über 500m. Bei den B-Schülern (11-13 Jahre ) konnten sich Malte Kaufmann, Marek Kaufmann, Sebastian Rudolf und Felix Wittmann im K4 über 500m über die Bronze freuen, ausserdem wurde Marek Kaufmann 3. im K1 über 300m.
Rheinland-Pfalz-Meister in der Altersklasse der 14/15jährigen wurden im K2 über 500m Thomas Drexler und Phillip Moskopp, den Vizemeister-Platz erreichten Christian Ludwig und Felix Rudolf. In einem starken Rennen fuhr Leon Eichhorn in seinem letzten A-Schüler-Jahr (15) auf Platz 1 im K1 über 500m und kehrte damit ebenfalls als Rheinland-Pfalz-Meister zurück. Die Jugendfahrer Robin Breitbach, Tim Müller, Fabian Käding, Simon Bald Jannik Peters, Marvin Diederich und Neuzugang Christian Winnen (alle 16) belegten im K1, K2 und K4 alle vorderen Plätze und trugen somit die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft quasi unter sich aus. Annkatrin Hölzgen schloss die Saison mit dem 3. Platz über 500m im K1 ab. Für die insgesamt 60 Kinder und Jugendliche zählende Jugendabteilung im Kanurennsport des WSV Koblenz-Metternich beginnt nach Abschluss der Regattasaison und einer Trainingspause das Wintertraining auf dem Wasser, in der Halle, im Kraftraum und im Wald.
Britta Jankowski, Judith Weissenfels, Nicol Blättel und Hannah Ahmed vom WSV Koblenz-Metternich wurden 3. im K4 über 500 m bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Kaiserslautern.


Paula Mohrbacher, Julia Drüke, Feline Breitbach und Greta Mohrbacher: WSV-Nachwuchsfahrerinnen mit Trainingsfleiss und Ehrgeiz.


Leon Eichhorn und Christian Ludwig(beide 15) können die Saison 2012 zufrieden beenden.

Erster internationaler Einsatz im Trikot mit Adler gelungen: Larissa Schilde fährt in alle Finalläufe und gewinnt Bronze über 500m im K4

Szeged/Koblenz. Nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport konnte WSV-Fahrerin Larissa Schilde(15) auch bei ihrem ersten internationalen Einsatz im schwarz-rot-goldenen Trikot punkten: Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl von mehr als 27 Nationen waren die Olympic Hope Games vom 14.-16.09.2012 im ungarischen Szeged so stark besetzt wie nie zuvor. Sportlerinnen und Sportler im Alter von 15-17 Jahren, die die nationale Spitze im Kanurennsport bilden, trafen sich zur Jugend-Welt-meisterschaft, die den Namen Olympic Hope Games zu Recht trägt, denn Sportler aller Kontinente waren vertreten. Larissa Schilde konnte die gute Form über die Deutsche Meisterschaft hinaus halten und erkämpfte zusammen mit Alina Stelzer (Potsdam), Saskia Gross( Brandenburg) und Annika Graf (Karlsruhe) die Bronzemedaille über 500 m im K4. Schilde fuhr auch über 1000 und 500m im K2 ins Finale der 15-16 Jährigen und erreichte hier Rang 6 und 7. Am 3. und letzten Wettkampftag startete sie als starke 200m-Sprinterin im K1, führte die Konkurrenz bis ca 150 Meter an, musste dann jedoch dem insgesamt umfangreichen Wettkampfprogramm Tribut zollen und fuhr auf Rang 7. Trainer Werner Vogt sparte nicht mit Lob: „ Die Platzierungen sprechen eine eindeutige Sprache. Larissa gehört derzeit zur Weltspitze in der weiblichen Jugend der 15-Jährigen.“

Larissa Schilde (15) gewinnt bei den Olympic Hope Games in Szeged/Ungarn Bronze im Vierer über 500m und erreicht alle Finalläufe

3 x Bronze für WSV-Drachenbootsportler bei der WM in Mailand

Mailand/Koblenz. Mit gleich 4 Sportlern stellte der WSV Koblenz-Metternich die meisten Athleten eines Vereins im Team der Deutschen Nationalmannschaft im Drachenbootsport. Bei der Weltmeisterschaft auf der bestens ausgebauten Regattastrecke vom 31.8. bis 2.9.2012 in Mailand traten 12 Nationalteams von allen Kontinenten gegeneinander an. Ein Teil der Drachenbootteams rekrutierte sich fast komplett aus den Olympiateams im Kanurennsport.Das deutsche Nationalteam mit Yannik Krüger, Daniel Horn, Rainer Schmieders und Dr. Andre Hillebrecht (alle WSV) startete in mehreren Bootsklassen und über verschiedene Distanzen. Dabei zeigte sich das deutsche Team besonders auf der 2000m Strecke, die auf einem Rundkurs gefahren wurde, erfolgreich:Im Kleinen Boot (10 Fahrer) fuhren die 4 WSV-Sportler in der Premiumklasse der stärksten Teams auf den Bronzeplatz, ebenso wie im Grossen Boot (20 Fahrer) auf 2000m in der deutschen Mixed- Mannschaft aus 10 Männern und 10 Frauen. Eine 3.Bronzemedaille holten sich Krüger, Horn, Schmieders und Hillebrecht im Grossen Boot über die 200m Sprintdistanz.

Silber und Bronze für Larissa Schilde bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg; Erneut ein WSV-Sportler für internationalen Einsatz qualifiziert

Brandenburg/Koblenz. Grosse Freude herrscht beim WSV Koblenz-Metternich, denn am Ende der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg stand fest, dass erneut ein Sportler des WSV bei einem internationalen Wettkampf im deutschen Nationaltrikot starten wird. Larissa Schilde (15) zeigte sich während der gesamten Meisterschaft auf dem Brandenburgischen Beetzsee in überzeugender Form und unterstrich damit zunächst ihre beiden süddeutschen Meistertitel, die sie bereits im Juli diesen Jahres erkämpft hatte. Im Finale der Deutschen Meisterschaft fuhr sie im K1 über 500 m auf den Bonzemedaillenplatz, im K1 über ihre Lieblingsdistanz, dem Sprint über 200m, fuhr sie auf Platz 2 und wurde Deutschen Vizemeisterin. Mit diesen sehr guten DM-Ergebnissen hat sich Schilde gleichzeitig das Ticket zu den Olympic Hope Games im ungarischen Szeged im September erkämpft. Bei dieser Internationalen Kanurennsport-Nachwuchsveranstaltung starten die besten Jugendlichen der jeweiligen nationalen Meisterschaften. Jedes Land entsendet eine Nationalmannschaft aus Athletinnen und Athleten, die aufgrund ihres Potentials und derzeitigen Leistungen perspektivisch für die kommende Junioren-WM gezielt zum Einsatz kommen.
Damit ist im 3. Jahr in Folge ein WSV-Sportler international in den deutschen Farben am Start: 2010 hatten Daniel Horn und Jona Schulz (Trainer Gabi und Roland Schulz) ebenfalls an den Olympic Hope Games in Piestany teilgenommen, 2011 startete Daniel Horn für die Juniorennationalmannschaft bei der Juniorenweltmeisterschaft. Insgesamt zeigte sich Rennsportwart Werner Vogt mit den Leistungen aller seiner Schützlinge zufrieden: Tim Müller (15) fuhr im A-Finale über 1000m auf Rang 6. Robin Breitbach (15) fuhr auf dem Weg ins A-Finale zunächst ein fulminantes Rennen, konnte bis 100 m vor dem Ziel deutlich vorne mitfahren, erlitt dann jedoch einen Einbruch und zog damit genau wie Vereinskollege Simon Bald ins B-Finale ein. Im K2 über 5000m konnten Müller/Breitbach als rein 15-jähriges Boot in einem aus 15 und 16jährigen altersgemischten Rennen den 7.Platz belegen. Ebenfalls 7. wurden über die 5000 m im K4 Marvin Diederich, Jannik Peters, Fabian Käding und Simon Bald. Der Schüler-Vierer mit homas Drexler, Phillip Moskopp, Christian Ludwig und Leon Eichhorn fuhr über die 5000m Distanz auf den 9.Platz, Annkatrin Hölzgen wurde im K2 8. über die lange Distanz. Juniorenfahrer Lukas Kollman (17) sicherte sich auf der Langstrecke über 5000m den 8. Platz, Florian Ludwig fuhr auf Rang 14. Daniel Horn und Jona Schulz erreichten in ihrem ersten Jahr in der Herren-Leistungsklasse das Finale im K2 über 200m.
Sportwart Christoph Pellio und Rennsportwart Werner Vogt werten diese Ergebnisse als gute Ausgangsbasis für geplante zukunftsorientierte strukturelle Veränderungen in der Kanurennsportabteilung des WSV. Trainer Vogt betonte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Sports auf der Karthause, die es dem ambitionierten Leistungssportnachwuchs ermögliche, Schule und Leistungssport miteinander zu vereinbaren. Larissa Schilde und Jugendfahrer Robin Breitbach haben zum neuen Schuljahr zur Eliteschule des Sports gewechselt, so dass die seit langem bestehenden gute Kooperation fortgesetzt wird.

Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg vom 14.-19. August 2012

Alle WSV-Mitglieder wünschen den Athleten ihres Vereins für die Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg viel Erfolg und tolle Begegnungen mit den anderen Kanuten! Wir verfolgen die Rennen im livestream auf der Seite Regattateam livestream

6 x Gold, 8 x Silber, 8x Bronze für Sportler des WSV Koblenz-Metternich bei der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Mannheim vom 06.-08.07.2012

Mannheim.Erfolgreichste WSV-Sportlerin war die im ersten Jahr als Jugendfahrerin startende Larissa Schilde, die in den beiden Königsdisziplinen, dem Einer über 500 m und über die 200 m Sprintstrecke die schnellste der Konkurrenz war und beide Male den Titel Süddeutsche Meisterin sicher nach Hause fuhr. Auch auf der gesamten Langstrecke über 5000m fuhr sie vom Start an in der Führungsposition, lag dann im Ziel in einem Wimpernschlagfinale mit 4 Zehntelsekunden hinter ihrer stärksten Konkurrentin Carola Schmidt aus Bayern und wurde somit Süddeutsche Vizemeisterin. Eine weitere Silbermedaille holte sich Schilde im K4 zusammen mit 3 Sportlerinnen aus dem hessischen Lampertheim.


Die 6 Jugendfahrer Robin Breitbach, Tim Müller, Fabian Käding, Simon Bald, Jannik Peters und Marvin Diederich (alle 15) überzeugten durch erstklassige Einzel- und Mannschaftsbootleistungen : Tim Müller holte sich ebenfalls 2 Goldmedaillen und wurde Süddeutscher Meister im K1 über 200 und über 1000 m. Robin Breitbach wurde Süddeutscher Vizemeister über die 1000m und im Zweier zusammen mit Tim Müller Vizemeister über die 5000m Distanz. Simon Bald unterlag seinem Mannschaftskollegen Tim Müller in der 200m Sprintstrecke nur knapp und gewann hier die Silbermedaille und über 1000m die Bronzemedaille. Der 1000m Endlauf der männlichen Jugend hätte ebenso gut auf der heimischen Mosel stattfinden können, denn 5 von insgesamt 9 Endlaufteilnehmern waren WSV-Fahrer. Jannik Peters und Marvin Diederich fuhren nicht nur aus den Vorläufen direkt in diesen 1000m Endlauf, sondern holten sich zusammen mit Fabian Käding und Simon Bald die Bronzemedaille im K4 über die Langstrecke von 5000. Die Viererbesetzung Breitbach/Müller/Bald/Käding, die im Vorjahr Deutscher A-Schüler-Meister war, erkämpfte im 1. Jugendfahrerjahr in einem altersgemischten Rennen aus 15 und 16-Jährigen für den WSV Koblenz-Metternich die Bronzemedaille im K4.



Juniorenfahrer Lukas Kollman (17) kehrte mit 1 x Gold, 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen aus Mannheim zurück: Gold im K4 im 200m Sprint, Silber im K1 über 5000m und mit Partner Lukas Heilmann in seinem 1. Jahr als Juniorenfahrer im K2 über 1000m auf den 2. Platz. Juniorenfahrer Florian Ludwig erreichte auf der Langstrecke über 5000m den 6. Platz.
Im A-Schülervierer waren die 14-jährigen Leon Eichhorn, Thomas Drexler, Christian Ludwig und Phillip Moskopp erfolgreich: über 2000 m holten sie sich ebenfalls die Bronzemedaille und erreichten im 500m Endlauf einen sehr guten 4.Platz. Leon Eichhorn erzielte mit Platz 5 das beste Kanumehrkampfergebnis aus diesem Quartett.


Annkatrin Hölzgen (13) konnte mit ihrer Zweierpartnerin Caroline Barz aus Kaiserslautern Süddeutsche Meisterin über 500m im K2 werden und erreichte im Vierer über diese gleiche Distanz die Bronzemedaille. Daniel Horn und Jona Schulz, die als 18-jährige in diesem Jahr erstmals in der Leistungsklasse 1 der Männer starten und dort gegen die Sportler im Hochleistungsalter antreten, überraschten die Konkurrenten im Zweier mit einem 2.Platz über 500m und damit Silber. Sprintspezialist Yannick Krüger (19) erreichte auf der 200m Strecke in allen Bootsklassen den Endlauf und wurde im K4 zusammen mit Jona Schulz Süddeutscher Vizemeister.
Die mit 10 Jahren jüngste WSV- Teilnehmerin Feline Breitbach stellte im Kanumehrkampf, der aus Paddeln und Athletikdisziplinen besteht, ihre guten Grundlagen unter Beweis und beendete den Wettkampf mit Platz 7 im Gesamtfeld. Für alle qualifizierten WSV-Athleten beginnt nach einigen Tagen der Regeneration am kommenden Wochenende die 3 Wochen dauernde Zeit der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport vom 12.-19.August in Brandenburg. Rennsportwart Werner Vogt: „ Die Erfolge bei der Süddeutschen tun allen gut, Sportlern sowie Trainern. In den kommenden 3 Wochen heisst es aber „Augen zu und durch!“, denn ausser viel trainieren, gut essen und reichlich schlafen wird es für uns alle nichts anderes geben.

WSV-Kanuten für die Süddeutsche Meisterschaft bestens gerüstet

Koblenz. Im Vorfeld der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport vom 6.-8. Juli in Mannheim zieht WSV-Rennsportwart Werner Vogt eine positive erste Bilanz. Die vergangenen vier Wochenenden mit ihren Regatten in Gemünden, Lampertheim, Wiesbaden und Kleinheubach gehören schon seit langem zum Pflichtrepertoire der WSV- Kanuten. Hier gilt es, sich mit den stärksten Konkurrenten aus dem gesamten Südwesten zu vergleichen und aus der Analyse von Rennverläufen und Ergebnissen wichtige Schlüsse zu ziehen für die folgende Trainingsarbeit.

Fahren sich locker ein: WSV-Kanuten Fabian Käding (hi) Robin Breitbach (Mitte) Lukas Kollmann (vorne)


Die vier Jugendfahrer Robin Breitbach, Tim Müller, Fabian Käding und Simon Bald (alle 15) fuhren in alle Endläufe und zeigten dort sowohl in ihren Einer-Disziplinen, als auch im K2 und K4, dass sie zur Spitze gehören. Bei der Grossen Wiesbadener Regatta standen im 200m Finale mit insgesamt 9 Teilnehmern 4 WSV-Fahrer am Start, Tim Müller war an diesem Tag der Schnellste der Vier. Zwei weitere 15 jährige Jugendfahrer, Jannik Peters und Marvin Diederich, fahren ebenfalls zunehmend in die Finalläufe und sorgen damit für erfolgversprechende Möglichkeiten, Mannschaftsboote taktisch gut zu besetzen.

Marvin Diederich (vorne)und Jannik Peters im K2 über 500 m


Simon Bald(vorne) und Fabian Käding (15) im K2 über 500 m


Juniorenfahrer Lukas Kollmann(17) hat mit Lukas Heilmann aus Schierstein einen Partner gefunden, mit dem „das Boot läuft“. Kollmann fuhr bei den 4 letzten Regatten auch im K1 in seinem ersten Juniorenjahr kontinuierlich in die vorderen Plätze und gewann zuletzt die Langstrecke über 6000m bei der Mainregatta in Kleinheubach.

Juniorenfahrer Lukas Kollmann mit Partner Lukas Heilmann im K2


Die 14 jährigen A-Schüler Leon Eichhorn, Christian Ludwig, Phillip Moskopp und Thomas Drexler fahren besonders im Vierer gute Zeiten ein, wobei sich Eichhorn und Ludwig auch im K1 profilieren konnten und zuletzt bei der Kleinheu-bacher Mainregatta über die Mittelstrecke im stark besetzten Feld 2. und 6. wurden.
Larissa Schilde gelang es wiederholt, die gesamte Konkurrenz der 15 Jährigen hinter sich zu lassen und auch die 16 jährigen Fahrerin erheblich zu bedrängen. In Kleinheubach musste sie lediglich die letztjährigen Deutschen Meisterin Chiara Olszewski (16) auf der 500m Distanz im K1 passieren lassen und fuhr als 2. über die Ziellinie.

Mittlere Bahn: Larissa Schilde (15) im K4 über 500m (mittleres Boot, 2.von vorne)


Annkathrin Hölzgen (13), die sich als A-Schülerin im ersten Jahr bei nahezu jeder Regatta mit einem Heer von Konkurrentinnen aus dem Kanuteam Baden-Württemberg messen muss, ist zusammen mit Carolin Barz die einzige Rheinlandpfälzerin, die erfolgreich Paroli bietet und immer wieder in die Spitzenplätze paddelt. Auch für sie geht es bei der kommenden Süddeutschen Meisterschaft erstmals darum, ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg Mitte August zu erkämpfen.

Annkathrin Hölzgen (hi) mit Partnerin Carolin Barz (vorne)

Bronze, Silber und Gold für WSV-Sportler bei der Deutschen Meisterschaft im Kanumarathon

Rheine. Zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Kanumarathon in Rheine, die am 19. Und 20.Mai auf der Ems ausgetragen wurde, reiste vom WSV Koblenz-Metternich eine kleine Mannschaft aus 11 Athleten an.
Anders als im Kanurennsport, bei dem die längste Langstreckendistanz 6 km beträgt, werden beim Kanumarathon in den unterschiedlichen Altersklassen Distanzen zwischen 11 und 31 km sehr schnell gefahren. Als Bootsklassen gibt es ausschliesslich Einer- und Zweierkajak sowie Kanadier. Ab der Jugendklasse, also ab 15 Jahren, sind ausserdem sogenannte Portagen vorgeschrieben. Dabei müssen die Sportler ihr Boot an einer bestimmte Stelle aus dem Wasser heben, damit eine gewisse Strecke laufen, es wieder ins Wasser einsetzen und erneut durchstarten. Es ist also nicht nur das ausdauernd schnelle Paddeln für den Erfolg entscheidend, sondern auch das sichere Aus- und Einsteigen unter Zeitdruck und bei Gedrängel sowie die Sprintfähigkeit beim Laufen mit dem langen, schlanken Rennboot.
Carolin Barz, Goldmedaille


Annkatrin Hölzgen und Carolin Barz, Silbermedaille


Bei ihrem ersten Einsatz beim Kanumarathon erkämpfte sich Carolin Barz (13) aus Kaiserslautern, die bei dieser Regatta für den WSV startete, über die 11 km Strecke eine zu keiner Zeit gefährdete Goldmedaille. Annkatrin Hölzgen (13) startete gemeinsam mit Caroline Barz im K2 und fuhr in einem spannenden 11 km Rennen mit ihrer Partnerin die Silbermedaille in ihrer Altersklasse ein.
Robin Breitbach und Tim Müller starteten im K2 als Jugendfahrer erstmals über die 21 km und hatte dabei 3 Portagen zu absolvieren. Gegenüber den bereits in diesem Alter auf den Marathon spezialisierten Konkurrenten konnten sich Breitbach/Müller in einem grossen Starterfeld sehr gut behaupten, zeigten gelungene Portagen, fuhren auf Platz 3 und gewannen damit die Bronzemedaille. Im gleichen Rennen starten Fabian Käding und Marvin Diederich im K2 und fuhren auf einen guten 8. Rang.
Tim Müller und Robin Breitbach, Bronze


Larissa Schilde schliesslich startet im Einer über 21 km mit 3 Portagen. Nach einem gelungenen Start lag sie zunächst aussichtsreich in der wichtigen unbedrängten Führungsposition, kenterte jedoch dann durch Drängelei nach ca. 300 m, musste das gesamte Feld zunächst passieren lassen, an Land schwimmen, das Boot entleeren und erneut einsteigen. Sie nahm mit einem Rückstand von 4:30 min das Rennen wieder auf, schob sich Stück für Stück nach vorne, überquerte die Ziellinie als Dritte und gewann ebenfalls Bronze.
Larissa Schilde, Bronze


Christian Ludwig und Leon Eichhorn, die beiden 14 jährigen A-Schüler, fuhren über die 11 km auf den sogenannten „undankbaren 4.Platz“, hatten jedoch ebenfalls allen Grund, mit ihrer Leistung zufrieden zu sein. Nach diesem „Abstecher“ zum Kanumarathon, der eindrucksvoll belegte, dass die WSV-Sportler erneut über sehr gute Grundlagen verfügen, kehren die Athleten nun zu ihrem Tagesgeschäft Kanurennsport zurück. Unser herzlicher Dank gilt ganz ausdrücklich dem WSV Rheine, der eine gut organisierte Veranstaltung durchführte und den vielen freundliche Helfern, die für das Wohl von Sportlern und Gästen gesorgt haben. Hut ab! und Dankeschön!

WSV Kanuten von Unternehmen der Region unterstützt

Bad Salzig/Koblenz. Mit Robin Breitbach vom WSV Koblenz-Metternich sponsert die Sebapharma GmbH in diesem Jahr erstmals einen Kanurennsportler. In der Firmenzentrale in Bad Salzig wurde ihm jetzt von Produkt Manager - SportSponsoring Toni Neier ein neues Paddel überreicht. Neier zeigte sich gut informiert über die Erfolge des jungen Kanurennsportlers, insbesondere über den Deutschen Meistertitel des Vorjahres.
Der 15jährige, der nun bereits im 7.Jahr erfolgreich Kanurennsport beim WSV Koblenz-Metternich betreibt, nahm die Übergabe seines neuen Paddels zum Anlass, dem Sponsoren über seine hohen sportlichen Ziele 2012 zu berichten. Auch in diesem Jahr will er mit seinen Vereinskameraden Fabian Käding, Tim Müller und Simon Bald wieder ganz vorne mitfahren.
Mit Sebapharma konnte ein weiteres Unternehmen in der Region als Förderer für Jugendliche im Leistungssport gewonnen werden.
Claudia Schilde, beim WSV für die Öffentlichkeitsarbeit und den Förderkreis „Jugendförderung ohne Umwege“ verantwortlich, freut sich denn auch ganz besonders: „Unsere jungen Sportler haben mit den Unternehmen unserer Region vieles gemeinsam: Sie sind wie diese sehr leistungsmotiviert, zielstrebig und beharrlich und das ganze gepaart mit der nötigen Fairness den Konkurrenten gegenüber. Als WSV versuchen wir konsequent, für beide Seiten Gewinn bringende Partnerschaften anzubahnen. Sport ist noch immer die Sponsoringsart mit dem höchsten Renommee und das kommt auch unseren Athleten mehr und mehr zu Gute.“

Sebapharma- Produktmanager Toni Neier in der Bad Salziger Firmenzentrale mit WSV-Kanurennsportler Robin Breitbach bei der Übergabe des neuen Paddels.

Jahreshauptversammlung

Am 9. März findet die Jahreshauptversammlung im Bootshaus statt. Die Einladung folgt asap. Bitte kommt alle, es stehen Neuwahlen an. Wir brauchen Euer Engagement, unser Verein lebt nur durch aktive Mitglieder.
Folgende Positionen sind zu besetzen: Kassenwart, Drachenbootleiter und Bootswart
Herzliche Grüsse Uwe Hentschke

Jahresabschlussfeier

Hallo, Kids,
liebe Mütter, liebe Väter,

unsere grosse Jahresabschlussfeier steht an und wir möchten Euch hierzu ganz herzlich einladen.
Die Feier findet am Samstag, 19. November statt und beginnt um 18.00 Uhr im Saal des WSV-Bootshauses. Wie immer sind die Mitglieder des gesamten Vereins eingeladen und auch liebe Gäste sind uns herzlich willkommen. Wie in den Vorjahren werden unsere Kids wieder ein kleines Präsent erhalten und hoffentlich zur Gestaltung der Feier beitragen. Wir wollen zusammen essen, erzählen, die Tombola erleben. An dieser Stelle laden wir auch alle Erwachsenen ein, zur Gestaltung des Programms kreativ beizutragen - durch Gesang?, Musik?, Tanz?, Sketch ? Das wäre für unsere Kinder und Jugendlichen eine ganz besondere überraschung und das coole !Voll peinlich, Mama/Papa! würde wahrscheinlich heimlichem Stolz weichen.
Und damit sind wir auch schon bei unseren Anliegen, die Euer aller Mithilfe betreffen!
Bitte helft am Freitag, 18. November ab 17.00 Uhr mit den Raum vorzubereiten. Es geht um Tische stellen, schmücken, Küche herrichten, Getränke kühlen. Dauer ca. 2 Stunden, 6 Helfer werden gebraucht. Bitte helft am Samstag ab 17.30 Uhr mit bei der Versorgung der Gäste. Es geht um die Ausgabe von Speisen und Getränken, das Warten des Salat- und Dessertbuffets, Spülen und allgemeine Gästebetreuung. Es werden 10 Helfer gebraucht, die sich nahtlos hauptsächlich in der Küche abwechseln. Bitte helft am Montag, 21. November ab 17.00 Uhr mit, die Tische und Stühle weg zu räumen und Restarbeiten in der Küche zu erledigen. Dauer ca. 1,5 Stunden, es werden 5 Helfer benötigt. Tragt Euch verbindlich auf der Liste ein, die an der Bootshallentür gut sichtbar ausgehängt ist. Diese Eintragung können auch die Kinder für Euch vornehmen, falls Ihr nicht zum Bootshaus kommt!! In den beiden letzten Jahren hat sich angebahnt, dass !Viele Hände, ein gutes Ende! funktioniert und wir sind auch für dieses Jahr zuversichtlich.
Bitte spendet für unser Salat- und Dessertbuffet auch wieder Eure individuellen Köstlichkeiten, für Fleischiges, Fleischloses und Backwaren sorgen wir. Wer die Tombola bestücken will, kann die Gegenstände bei Judith Horn oder Rosi Hölzgen zu den üblichen Trainingszeiten am Bootshaus abgeben bzw. Uwe Hentschke bitten, die Sachen im Geschäftszimmer zu deponieren.
Der Wettbewerb der Ing-diba Bank, bei dem die 1000 beliebtesten Vereine Deutschlands je 1000 € gewinnen können, läuft bis zum 15. November. Wer unter www.ing-diba.de mit seinen 3 Stimmen für den WSV Koblenz-Metternich abstimmt und darüber hinaus offensiv im Bekanntenkreis für eine Abstimmung pro WSV wirbt, der hilft uns, unter die ersten 1000 zu kommen. Hierfür sind aktuell ca. 1500 Stimmen erforderlich. Das ist zu schaffen, wenn man sich ein wenig dahinter klemmt und die eigenen Netzwerke nutzt. Für andere "Töpfe" bewerbe ich uns immer sehr umfangreich, wir waren auch 2011 wiederholt dabei, aber in diesem Fall müssten schon alle ran! Wir hoffen, dass Vorfreude und Tatendrang im Hinblick auf die WSV-Jahresabschlussfeier bei Euch geweckt sind und freuen uns ganz einfach auf einen schönen Vereinsabend mit Euch. Stellt Euch vor, 4 Tage vorher hätten wir auch noch 1000 € gewonnen!!
Herzliche Grüsse
Claudia Schilde

Starke Mannschaftsleistung und viel Edelmetall für WSV-Kanuten bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport; Erneut Deutsche Meister in Koblenz

München. Von der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport auf der Münchener Olympiastrecke kehrte das Rennsport-Team des WSV Koblenz-Metternich erneut mit reichlich Edelmetall im Gepäck zurück. Insbesondere in den Mannschaftsbooten war es den WSV-Sportlern überzeugend gelungen, weit in die deutsche Spitze vorzufahren und der sehr starken Konkurrenz aus Brandenburg, Sachsen und Berlin Paroli zu bieten.
Nach dem phantastischen Abschneiden der WSV-Sportler bei der Süddeutschen Meisterschaft Ende Juli in Mannheim wurde dieser unmittelbare Vergleich zu den ostdeutschen Vereinen von den Sportlern mit Spannung erwartet. Es gab die erwartet heissen Finalläufe, die die Nerven der WSV-Anhänger bis aufs Äusserste strapazierten und den Sportlern über insgesamt 6 Tage alle gebündelte Leistungsfähigkeit und –bereitschaft abverlangte.
Im A-Schülerbereich mussten sich die ehrgeizigen Schützlinge von Trainer Werner Vogt im Vierer und im Zweier nach sehr schnellen Vor- und Zwischenlaufzeiten zunächst zweimal mit einem für sie undankbaren 4. Platz im Finale begnügen. Dann jedoch entschieden sich der 14-jährige Robin Breitbach, Fabian Käding, Tim Müller und Simon Bald nach der Devise Zusammen hopp oder zusammen flopp dafür, auch die 2000 m Langstrecke zu viert im K4 anzutreten. Die Entscheidung, in welchen Booten und welcher Besetzung diese Distanz zum Ende der Meisterschaft hin gefahren wird, wird aus taktischen Gründen von den Trainern üblicherweise erst sehr spät und nach Analyse des bisherigen Wettkampfverlaufs gefällt. Dank seiner mannschaftlichen Geschlossenheit und der Zustimmung des Trainers konnte der A-Schüler-Vierer doch den Titel Deutscher Meister an die Mosel entführen und mit Gold zurückkehren.


Der erfolgreiche A-Schüler-Vierer des WSV: Vor der offiziellen Siegerehrung kommt der Dank an Trainer Werner Vogt! Simon Bald, Fabian Käding, Trainer Werner Vogt, Robin Breitbach, Tim Müller (von li)
Auch die 14jährige Larissa Schilde überzeugte durch starken Kampfgeist und hohes Leistungsniveau. Gesundheitlich leicht angeschlagen führte sie nach 4 von 5 Disziplinen mit geringem Abstand den mit 40 altersgleichen Sportlerinnen besetzten Kanumehrkampf an, wurde dann bei der letzten Disziplin noch von zwei ostdeutschen Konkurrentinnen abgefangen und beendete den Kanumehrkampf mit einem sehr guten Platz 3 und damit der Bronzemedaille. Zusammen mit ihren Partnerinnen aus Hessen wurde sie im Vierer zweimal Deutsche Vizemeisterin und zwar über die 500 und die 2000m Strecke.

Larissa Schilde(re), Bronzemedaillegewinnerin im Kanumehrkampf, Altersklasse 14

Das WSV-Erfolgsduo aus Juniorennationalmannschaftsfahrer Daniel Horn (18) und dem mehrfachen Süddeutschen Meister Jona Schulz (17) startete gemeinsam im K2 über die 200, 1000 und 5000 m Distanz. Horn und Schulz wurden über die 200m Sprintdistanz in einem packenden Rennen Deutsche Vizemeister. Auf die Siegerehrung mussten beide Sportler und Trainerpaar Gabi und Roland Schulz allerdings schier endlos lange warten, denn ein von einem anderen Verein eingelegter Protest, der die intakte Funktionsfähigkeit der Startanlage in Frage stellte, musste durch die Regattajury zunächst geprüft und dann entschieden werden. Mit 2 Bronzemedaillen über die 1000 und die 5000 m stellten beide ihre Klasse als eingespieltes Team unter Beweis. In einem starken Juniorenvierer zusammen mit hessischen Sportler setzte Jona Schulz im K4 über 200m mit der Bronzemedaille für die Saison 2011 einen weiteren erfolgreichen Schlusspunkt.

Die bei der Süddeutschen Meisterschaft erfolgreiche Juniorin Hannah Haupenthal (18) und die beiden Jugendfahrer Lukas Kollmann (16) und Jonathan Becker (15) platzierten sich bei der DM mit ihren guten Leistungen im oberen Mittelfeld.

Trainer Roland Schulz mit den frisch gebackenen Deutschen Vizemeistern über 200m, links Jona Schulz, rechts Daniel Horn.

2 x Gold und 1 x Bronze: Erneute WM-Titel für Knut Hitschke vom WSV Koblenz-Metternich

Szeged/Koblenz. Bei den diesjährigen ICF-Masters Championships für Alters-klassefahrer im Kanurennsport zeigte sich Knut Hitzschke (49) vom WSV Koblenz-Metternich wie im Vorjahr in hervorragender Form. Im ungarischen Szeged, das als internationale Kanuhochburg in diesem Jahr erneut Austragungsort der Kanu-WM war und damit bereits zum 3. Mal eine Weltmeisterschaft ausrichtete, traf sich auch die gesamte internationale Seniorenelite des Kanursports. Hitschke siegte mit seinem Berliner Zweierpartner Frank Neubarth sowohl über die 1000m als auch die 200m Sprintdistanz und holte damit 2 mal Gold für Deutschland . Im K1 über 2000m ereichte er den 3. Platz und damit zusätzliche eine Bronzemedaille. Über die 200 m Sprintstrecke musste sich Hitschke im K1 nur ganz knapp von einem ungarischen Konkurrenten abfangen lassen und ereichte in diesem Finallauf den 4.Platz. Mit diesen Ergebnissen zählte Hitschke erneut wie im Vorjahr zu den erfolgreichsten deutschen WM-Teilnehmern.

Juli 2011: Medaillenregen für WSV-Kanuten bei der Süddeutschen Meisterschaft

In diesem Jahr war das Rennsportteam des WSV Koblenz-Metternich mit insgesamt 17 jungen Kanurennsportlern, die jüngste 11, der älteste 18, bei der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport vom 29.-31.Juli in Mannheim am Start. „Wir waren schon in den letzten Jahren über alle Altersklassen hinweg sehr erfolgreich,“ so Sportwart Christoph Pellio, „ aber in diesem Jahr haben wir alle Vorjahresergebnisse noch einmal getoppt!“ Mit sage und schreibe 24 mal Platz 1, 12 mal Platz 2, 10 mal Platz 3 waren die WSV-Sportler nahezu Dauergäste auf dem Siegerpodest und sicherten sich die Titel der Süddeutschen Meister und Vizemeister. Sie belegten eindrucksvoll ihre Topform im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft, die Anfang September in München ausgetragen wird. Annkathrin Hölzgen (12) kam mit einer Gold und einer Silbermedaille aus den Mannschaftsbootwettbewerben nach Koblenz zurück.
Im A-Schülerbereich dominierten die 14-jährigen Simon Bald, Robin Breitbach, Fabian Käding und Tim Müller klar den Wettbewerb und dies sowohl in den Mannschaftsbooten als auch im Einer.Tim Müller war hier mit 4 Goldmedaillen der erfolgreichste in diesem Quartett, Simon Bald wurde zusätzlich Sieger im Kanumehrkampf , der aus Paddeln und ausgewählten Athletikdisziplinen zusammengesetzt ist. Robin Breitbach beendete den Kanumehrkampf mit Platz 3. A-Schülerin Larissa Schilde (14) kam bei allen Starts über die unterschiedlichen Distanzen und in den verschiedenen Booten unter die ersten Drei, gewann 2x Gold, 2 x Silber und beendete den Kanumehrkampf wie im Vorjahr erneut als Vizemeisterin. In die süddeutschen Leistungsspitze der männlichen Jugend (16) fuhr auch Lukas Kollmann mit insgesamt 4 Medaillen, wobei insbesondere seine Bronzemedaille im Einer über 1000m und die starken Leistungen im Vierer zusammen mit 3 hessischen Fahrern seines Alters für grosse Beachtung sorgten. Vereinskollege Jonathan Becker (15) fuhr auf Rang 2 im 5000m-Rennen im Jugendvierer.
Juniorin Hannah Haupenthal (18) trug weitere 4 Gold- und je 1 Silber- und Bronzemedaille zum Erfolg des WSV bei: Zusammen mit Partnerin Sarah Brüssler aus Kassel war sie im Zweier drei Mal uneinholbar schnell und wurde Erstplatzierte. Juniorenfahrer Jona Schulz (17) schliesslich war mit 6 x Gold, 2 x Silber und 1x Bronze in allen Wettbewerben, in denen er antrat, so erfolgreich, dass ein Zuschauer während einer Siegerehrung ganz trocken feststellte: „Mensch, der braucht überhaupt nicht mehr runter zu gehen (..vom Treppchen)!“ Alles in allem Wettkampfergebnisse,die für die Deutsche Meisterschaft in München zuversichtlich stimmen.

Tim Müller, Simon Bald, Robin Breitbach und Fabian Käding (von links): Das starke A-Schüler-Quartett des WSV , das bei der DM im Kanurennsport für überraschungen sorgen könnte.

WSV-Fahrer Lukas Kollmann (Nr.8) hier im Einer im Sprint über 200 m gegen seinen hessischen Zweierpartner Lukas Heilmann.

Start zum K4 -5000m Rennen der männlichen Jugend: Die ersten 3 Boote verschaffen sich direkt Vorsprung und Platz. In der Mitte, hinten: Lukas Kollmann, WSV.

Hatten einmal mehr gut lachen: WSV-Fahrerin Hannah Haupentahl (18, hinten) und Partnerin Sarah Brüssler, die zusammen im Zweier 3x Gold „abräumten“.

20.7.2011 - Meilensteine auf dem Weg zur Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport

Für die jungen Kanurennsportler des WSV Koblenz-Metternich gibt es derzeit in Vorbereitung auf den ersten Saisonhöhepunkt, die Süddeutsche Meisterschaft in Mannheim am letzten Juliwochenende, nur 2 wirklich wichtige Dinge: Die gesamte Woche über 5-6 mal 3 Stunden täglich trainieren und am Wochenende bei den zahlreichen Regatten die verschiedenen Renndistanzen im K1, K2 und K4 so schnell zu überwinden, dass es schon jetzt viele Siege und vordere Platzierungen gibt.

Larissa Schilde (hinten) und Nicola Zetzmann ein starkes A-Schülerinnen-Duo mit Ambitionen

Die Regatten im Juni im fränkischen Gemünden und Kleinheubach sowie die Große Wiesbadener Kanuregatta waren im Hinblick auf die Leistungsentwicklung der Kanuten wichtige Tests, denn hier traf sich die gesamte süddeutsche Kanurennsportelite. Die WSV-Sportler überzeugten mit durchweg sehr guten Leistungen, die sowohl in den K 1 (Einer) als auch in den für diese Saison neu formierten Mannschaftsbooten erbracht wurden. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Vereinen aus Bayern und Hessen haben wir die Chance, passgenau Mannschaftsboote zu besetzen, die bereits jetzt durch viele Siege auf sich aufmerksam gemacht haben und bei der Süddeutschen ganz vorne mitfahren werden,“ so Rennsportwart Werner Vogt. „Damit eröffnen wir unseren Fahrern gleichzeitig die Möglichkeit, über die Mannschaftsboote tolle Ge-meinschaftserlebnisse zu haben und weitere Medaillen einzufahren“. Besonders hervor zu heben sind hier die 14 jährige Larissa Schilde (WSV) und ihre Partnerin Nicola Zetzmann (13) aus Kassel, die zusammen bereits im Mai Deutsche Meisterinnen im Kanumarathon wurden und zuletzt auch über 2000 m und 500m wiederholt siegten oder zweite wurden. Ebenso stark läuft das Boot der männlichen A-Schüler mit Robin Breitbach und Fabian Käding, das durch Simon Bald und Tim Müller aus Bayern zu einem sehr starken Vierer geworden ist.
Erfolgreiche Mannschaftsboote gehören beim WSV schon lange zur guten Tradition. So fuhren in Wiesbaden bei den German Masters 2011 der Altersklassenfahrer zwei bereits im Jugendalter für den WSV gemeinsam erfolgreiche Sportler einen weiteren Titel ein: Stefan Hohenstein und Rainer Schmieders (beide 33) wurden Deutsche Vizemeister im K2 über 200m.
Erfolgsjunior Jona Schulz muss jedoch zur Zeit auf seinen 2er-Partner Daniel Horn verzichten: WSV-Fahrer Daniel Horn, der der Junioren -Nationalmannschaft angehört und Ende Juli bei der Junioren-WM in Brandenburg antritt, befindet sich bereits in der Vorbereitung für seinen bisher wichtigsten internationalen Wettkampf, der zeitgleich zur Süddeutschen Meisterschaft stattfindet.

Internationale Kanuregatta auf dem Essener Baldeneysee; WSV-Fahrer Schulz und Horn weiterhin auf Erfolgswelle; Taktik für neu formierte Mannschaftsboote geht voll auf

Essen/Koblenz.Darin sind sich alle WSV-Sportler einig: „Der Essener Baldeneysee ist eine der schönsten Regattastrecken in Deutschland. Das Wasser liegt uns!“, freut sich Juniorenfahrer Jona Schulz nach seinem fulminanten Sieg im 200 m Sprint bei der Internationalen Kanuregatta in Essen. Schulz stellte damit überzeugend unter Beweis, dass er die Enttäuschung über die nur knapp verpasste Nominierung zur Junioren-Nationalmannschaft bereits erfolgreich überwunden hat: Er fuhr voll auf Angriff und besiegte die gesamte starke nationale und internationale Konkurrenz. WSV-Fahrer Daniel Horn, der erst kürzlich den Sprung ins Team der Junioren-Nationalmannschaft geschafft hatte, bestätigte seine Nominierung erneut und siegte im 500m-Finale, das durchweg mit Nationalmannschaftsfahrern besetzt war. Beide, Schulz und Horn, setzten im Junioren K4 zusammen mit Felix Frank (Kassel) und Aljoscha Dietrich (Lampertheim) noch eins oben drauf und fuhren auf Platz 1 über 500m. Mit insgesamt 14 schon erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern war das WSV-Team aus Metternich angereist. Wieder einmal bestätigte es mit zahlreichen Siegen und vorderen Platzierungen den Erfolg kontinuierlicher Nachwuchsarbeit. Mit größter Zufriedenheit stellte das Trainer-Gespann aus Werner Vogt und Gabi und Roland Schulz schon nach der Deutschen Kanurennsportmarathon-Meisterschaft in Kassel fest, dass die Entscheidung, ihre WSV-Schützlinge auch zusammen mit Sportlern aus Hessen im „Kanuteam-Hessen-Rheinland“ starten zu lassen, absolut richtig ist. Bei mehreren gemeinsamen Trainingslagern wurde zusammen mit den hessischen Trainern sehr erfolgreich an der Zusammensetzung von Zweier- und Vierermannschaftsbooten „getüftelt“. „Unsere Sportler sind allesamt stark im Einer. Das Fahren im Mannschaftsboot ist eine zusätzliche Herausforderung und im Hinblick auf die Süddeutsche und die Deutsche Meisterschaft eine besondere Motiva-tion“, so Vogt und Schulz Diese Rechnung ging erkennbar auch bei der Internationalen Regatta in Essen (14./15.5) voll auf: Im K4 der männlichen Schüler A (14) besiegten die WSV-Sportler Robin Breitbach und Fabian Käding zusammen mit ihren hessischen Partnern Tim Müller und Simon Bald im 500m-Finale in Essen alle anderen Boote. Ebenso erfolgreich war mit Platz 1 Larissa Schilde (14) im neu formierten Vierer mit ihren starken hessischen Kolleginnen Nicola Zetzmann, Annika Altenbach und Kira al Sadi. 'Bei den kommenden Regatten werden wir sehen, ob wir uns auf der Erfolgswelle stabil halten können. Bis zu den Saisonhöhepunkten Süddeutsche Meisterschaft Ende Juli und Deutsche Meisterschaft Anfang September fliesst ja noch viel Wasser die Mosel herunter,' philosophiert Trainer-Urgestein Werner Vogt.

Jona Schulz im K1

3 x Gold und 1 x Bronze für WSV-Kanuten bei der Deutschen Kanu-Marathonrennsportmeisterschaft

Kassel/Koblenz. Sehr früh in der Regattasaison im Kanurennsport fanden am 7. und 8.Mai 2011 die Deutschen Marathonmeisterschaften in Kassel statt. Dabei konnten die Sportler des WSV-Koblenz- Metternich erneut ihre erstklassige Form unter Beweis stellen. Larissa Schilde (14) besiegte zusammen mit Partnerin Nicola Zetzmann (13) über die 13 Kilometer-Distanz alle gleichaltrigen Gegnerinnen und beide beendeten den Wettkampf als Deutsche Marathonmeisterin im K2. Die beiden 15 und 16 Jährigen Jonathan Becker und Lukas Kollmann erkämpften gegen die starke Junioren-Konkurrenz den 3. Platz im K2. Erfolgsduo Daniel Horn (17) und Jona Schulz (17) kehrten ebenfalls mit einer Goldmedaille als Deutsche Marathonmeister im K2 nach Metternich zurück. Beide lagen bei der letzten Portage etwa gleichauf mit 3 weiteren Booten, legten aber auf den letzten 1500 Metern uneinholbar an Tempo zu und gewannen schliesslich mit deutlichem Vorsprung. Für eine Überraschung sorgten abschliessend Hannah Haupenthal (18) und Sarah Brüssler (18), die ihre 21 km mit Portagen als erste beendeten und damit Deutsche Marathonmeisterin im K2 ihrer Altersklasse wurden. Bei der Rückkehr wurden die Sportler auf dem Vereinsgelände des WSV standesgemäss begrüßt: Mit Jubel und reichlich Kohlenhydraten – zunächst in Form von zwei Siegerkuchen“.
Zeitgleich setzte der Kanurennsportnachwuchs des WSV mit den jüngeren Sportlern bei der Großen Mainzer Frühjahrsregatta deutliche Akzente: Der erst 9-jährige Marco Slowik siegte im Einer (K1) über 500 m und wurde über 2000 Silbermedaillengewinner. Seine bereits seit 6 Jahren erfolgreiche Vereinkameradin, die 12 jährige Ann-Kathrin Hölzgen machte ein überaus erfolgreiches WSV-Wochenende komplett: Aus 5 Rennen in allen in dieser Altersklasse möglichen Bootsklassen ging sie 3 x als Erstplazierte und 2 mal als 2. über die Ziellinie.

Bei der Deutschem Marathon-Meisterschaft im Kanurennsport für den WSV Koblenz-Metternich reichlich Edelmetall erkämpft: Lukas Kollmann,Jonathan Becker, Larissa Schilde, Nicola Zetztmann, Daniel Horn, Jona Schulz (hintere Reihe von links) Hannah Haupenthal, Sarah Brüssler (vorne), Trainerpaar Gabi und Roland Schulz (rechts aussen)





Portagen sind Umtragestellen. Hierbei wird von dem oder den Sportlern das superleichte Rennboot einen oder mehrere Flussabschnitt(e) lang getragen. Die Umtragestellen sind gekennzeichnet, maximal 600 m lang und für die Zuschauer immer super attraktiv: Die Sportler überwinden mit Boot und ggfs. Partner die Strecke im schnellen Laufen und müssen besonders beim Aus- und Einsteigen besonders geschickt sein um nicht zu kentern.

Daniel Horn sichert sich Ticket zur Junioren-WM

Duisburg. Nach Abschluss der 3. Qualifikation für die Junioren-Nationalmannschaft im Kanurennsport kann beim WSV Koblenz-Metternich gejubelt werden: Daniel Horn (17) sicherte sich das Ticket zur Junioren-WM, die in diesem Jahr sogar in Deutschland, nämlich in Brandenburg, stattfindet. Nach 2 von 3 nationalen Qualifikations-Tests stand Horn noch auf Rang 9 und wäre damit hauchdünn an der Nominierung vorbeigerutscht, denn lediglich 8 Athleten werden vom DKV zur Junioren-WM geschickt. In der 3. Qualifikation am vergangenen Wochenende jedoch fuhr Horn über alle 3 WM-Distanzen (1000, 500 und 200 m) in überzeugender Manier in die Endläufe und wurde dadurch im Gesamtklassement sogar Dritter. Trainerpaar Gabi und Roland Schulz sind überglücklich, wenn auch ein kleiner Wehmutstropfen die Freude trübt: Sohn Jona (17), der ebenfalls Silbermedaillengewinner im K2 bei den Olympic Hope Games des vergangenen Jahres war und aktuell mehrere Süddeutsche und Deutsche Meister- und Vizemeistertitel inne hat, verpasste dieses Mal nur knapp die Qualifikation für die Junioren-WM.

Daniel Horn (17) vom WSV Koblenz-Metternich trug bereits bei den Olympic Hope Games des vergangenen Jahres die Deutschen Farben. Er gehört 2011 der Junioren-Nationalmannschaft im Kanurennsport an und nimmt an der Junioren-WM teil.

Neuer Vereinsbus für den WSV Koblenz-Metternich

Rechtzeitig zu Beginn der neuen Regattasaison konnte der 1.Vorsitzende des Wassersportvereins Koblenz-Metternich Heinz Pollmann die Schlüssel des neu gekauften Fiat Ducato im Fiat Autozentrum Lenz in Metternich in Empfang nehmen. „Alle unsere Sportler freuen sich riesig über den neuen Vereinsbus, die Kanuwanderfahrer ebenso wie die Drachenbootfahrer.Am meisten freut sich aber ganz sicher unsere Kanurennsportmannschaft, denn die nutzt das Fahrzeug am intensivsten. Für die Sportler ist es einfach toll, wenn man zu den Trainingslagern und den vielen Wettkämpfen trotz einer ganzen Menge Equipment zügig und komfortabel reisen kann,“ freut sich Heinz Pollmann mit den Aktiven.

“Der Vorstand hat eine exzellente Wahl getroffen“, bestätigt Hubert Wolfs vom Autozentrum Lenz. „ Wer sich so erfolgreich bewegt wie die WSV-Sportler, sollte auch beim Fahrzeug auf ein bewährtes Erfolgsmodell setzen.“ Der erste grosse Einsatz des neuen Vereinsbus steht schon unmittelbar bevor: Es geht in den Osterferien zum 10-tägigen Warmwassertraining mit voller Besetzung und einem riesigen Bootsanhänger über die Alpen bis zum Gardasee. Na dann: Allzeit gute Fahrt!

WSV- Kanuten stellen Weltmeister, Deutsche Meister und Vizemeister 2010

Köln. Wie im vergangenen Jahr haben die jungen Kanurennsportler des WSV Koblenz–Metternich bei der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport, die vom 25.-29.August auf der Regattabahn Köln-Fühlingen ausgetragen wurde, Meistertitel, Vizemeistertitel und vordere Plätze in den Endläufen erreicht. Daniel Horn (17)und Jona Schulz (17) wurden in der Juniorenklasse Deutsche Vizemeister im K2 auf der Langstrecke über 5000m. Im K1 Junioren über 200 m belegte Jona Schulz im A-Finale Platz 4., Daniel Horn im 1000m im K1 der Junioren ebenfalls den 4.Platz. Beide, Horn und Schulz, nehmen Mitte September an den Olympic Hope Games in der Nähe von Bratislava teil und haben dort die Chance, sich einen Platz im Kader der Deutschen Junioren Nationalmannschaft der Herren zu erkämpfen. Die Nominierung für das Hope Games-Team ist Ergebnis einer kontinuierlich erfolgreichen Wettkampfsaison sowohl in 2010 als auch bereits in den Vorjahren. Jannick Krüger (18) und Jona Schulz belegten im K2 sowohl über die 200 als auch die 500 m Distanz im A- Finale jeweils den 6. Platz.
Larissa Schilde (13) kehrte von der Deutschen Meisterschaft als Deutsche Meisterin im Kanu-Mehrkampf Altersklasse 13 zurück und krönte damit ein von Anfang an erfolgreiches Trainings- und Wettkampfjahr. Saskia Horn (14) war im K2 zusammen mit Larissa Schilde über die 500m Distanz im A-Finale mit Platz 6 erfolgreich. Robin Breitbach (13) belegte im Kanumehrkampf den 5. Platz, Lukas Kollmann (15) Platz 22.
2 Wochen zuvor hatte Knut Hitzschke (48) in Poznan (Posen) an der erstmals stattfindenden ICF-WM für Altersklassenfahrer teilgenommen. Dieser internationale Wettbewerb wurde im Vorfeld der Kanu-WM in der Leistungsklasse am gleichen Ort durchgeführt. Hitzschke belegte eindrucksvoll seine herausragende Form, die er zusammen mit seinem Trainingspartner Sascha Blacha auf der heimischen Mosel stabilisiert. Durch Starts und Erfolge in allen Bootsklassen war er bei den ICF  Masters Championships in Poznan erfolgreichster deutscher Starter: Platz 1 im K2 über 500 und 2000 m mit Zweier-Partner Neuberth, Platz 2 im K1 über 2000m, im K4 mit 3 weiteren Partnern aus Dortmund 3. über 2000m.
Alle erfolgreichen WSV-Kanurennsportlerinnen und- sportler werden am Mittwoch, 6. Oktober, 17.00 Uhr im Rahmen einer „Meisterfeier“ im vereinseigenen WSV-Bootshaus in besonderer Weise geehrt. Gäste sind hierbei herzlich willkommen.
Daniel Horn und Jona Schulz im K2

Siegerehrung Knut Hitzschke, Mitte

Siegerehrung Daniel Horn und Jona Schulz

Siegerehrung Larissa Schilde, Mitte