Wassersportverein Koblenz-Metternich e.V.

Der Drachenbootsport im WSV Koblenz Metternich

Ein Drachenboot ist ein langes, offenes Kanu, das ursprünglich aus China stammt. Seit den 1990er Jahren wurde der Drachenboot-Sport in Deutschland immer populärer, was sich sowohl in der Zahl der Regatten, als auch in der Zahl der organisierten Sportler widerspiegelt. Bereits zu Beginn der 1990er Jahre wurden eigenständige Drachenboot-Vereine gegründet. Gleichzeitig fanden sich in Kanuvereinen Drachenbootmannschaften zusammen. In Deutschland fand das erste Drachenboot-Rennen 1987 im Rahmenprogramm der Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg statt. Ziel der Wettkämpfe ist es, eine bestimmte Strecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Als Streckenlängen haben sich 200 bis 250 m (Sprint), 500 m (Kurzstrecke), 1000 m/2000 m (Mittelstrecke) sowie 3000 bis 10000 m (Langstrecke) etabliert. Bei Breitensportveranstaltungen und Traditionsrennen sind die Strecken in der Regel nicht normiert. Wettkämpfe werden häufig auf den bereits existierenden Regattastrecken für den Kanu- und Rudersport oder auf geeigneten Wasserflächen in der Nähe von Innenstädten ausgetragen. Die genormten Boote sind ohne Kopf und Schwanz 12,49 m lang, 1,16 m breit und 250 kg schwer (Europa-Norm). Der Rumpf wird üblicherweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Ein genormtes Boot hat Sitzbänke für maximal 20 Paddler.


Drachenbootregatta