Ja – der Förderkreis ist noch immer aktiv und aus seinen Mitteln konnten auch 2017 erneut etliche Kleinprojekte in der Kanurennsportabteilung umgesetzt werden. So konnte eine neue wetterfeste Metallsprossenwand am Outdoortrainingsplatz installiert werden, die dank ihrer raffinierten Bauweise zu sehr vielen verschiedenen buchstäblichen hardcore-übungen gebraucht wird. Danke an Volker Schantor vom Irish Pub-Drachenbootteam, der das Gerät sehr professionell hergestellt hat und an einige Drachenbootssportler, die zusammen mit ihrem Abteilungsleiter Peter Kenn ein sicheres Fundament für das Gerät gebaut und es montiert haben. Die Materialkosten hat der Förderkreis übernommen, die Arbeitsstunden haben wir geschenkt bekommen! Außerdem finanzierte der Förderkreis wieder etliche zwar unspektakuläre, aber trotzdem sehr teure Trainingsmittel wie z.B. strapazierfähige Medizinbälle für draußen, einen Boxsack, der einiges aushalten muss und nützlichen Kleinkram zur sicheren Unterbringung von Gerätschaften. Natürlich ging wie immer auch Geld zur Anschaffung eines Bootes über den Förderkreis-Tisch. So wird sichergestellt, dass wir alte Boote aussortieren und neue oder gute gebrauchte zur Verfügung stellen können. Schließlich und endlich gab es auch 2017 vom Förderkreis ein besonderes Geschenk an unsere Trainer verbunden mit dem Dank der Eltern und Kinder für die geleistete Arbeit.
Für 2018 ist vorgesehen, eine spürbare Verjüngung der Förderkreismitglieder zu erreichen, denn noch immer sind es überwiegend „Alt-Eltern“ von Kindern, die teilweise gar nicht mehr aktiv sind, die uns dankenswerter Weise die Treue halten. Es sind jedoch 2017 sehr viele Kinder hinzugekommen und so werden wir alles daran setzen, auch deren Eltern für die Idee „Jugendförderung ohne Umwege“ zu gewinnen. Allen Förderkreis-Freunden und –mitgliedern danken wir herzlich für ihre Unterstützung, wir wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Neue Jahr. Wir freuen uns schon wieder auf die schöne gemeinsame Zeit am WSV-Bootshaus!
Aktuelles
2017-03-24 | WSV-Nachwuchssportler bei Athletik-Test im Leistungszentrum Mannheim erfolgreich
Mannheim. Im Landesleistungszentrum Mannheim fand am 25. März der diesjährige Athletik-Test der 10-14jährigen Schülerinnen und Schüler statt. Kanurennsportler aus den baden-württembergischen Vereinen traten hierfür, je nach Alter, neben einem 1500m Lauf, in einem Hindernisparcour, Schlängellauf, Standweitsprung und unterschiedlichen Medizinball-Wurfübungen, gegeneinander an. Der WSV Koblenz-Metternich nahm mit 13 Athleten und Athletinnen daran teil und konnte teils außerordentlich gute Ergebnisse sowohl in Einzeldisziplinen als auch im Gesamtergebnis erringen. Rasmus Schwandt (11 Jahre) setzte sich in seiner Altersklasse durch und erreichte einen hervorragenden 1. Platz. Sowohl Benedikt Güsgen (13) als auch Christian Homann (12) setzten sich in fast allen Disziplinen an die Spitze ihrer Altersklasse und erreichten damit im Gesamtergebnis den 2. Platz (Güsgen) bzw. 3. Platz (Homann). Auch die übrigen Sportler des WSV Koblenz-Metternich konnten teilweise in Einzeldisziplinen starke Ergebnisse erzielen und platzierten sich größtenteils im Mittelfeld ihrer Altersklassen. Nach den Osterferien haben auch wieder alle interessierten Kinder ab dem 8. Lebensjahr, die schwimmen können, die Möglichkeit, beim WSV Koblenz-Metternich in den Kanurennsport hinein zu schnuppern. Dienstags und donnerstags ab 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln. Die Schnupperkinder bekommen die gesamte Ausstattung – also Boot, Paddel, Schwimmweste – vom Verein zur Verfügung gestellt und können erproben, ob sie das erforderliche Talent für den Kanurennsport haben und ob sie sich für diese faszinierende Wassersportart begeistern können. Erste Informationen zum WSV gibt es auf der Homepage des Wassersportvereins Koblenz-Metternich.

2017-03-20 | WSV-Jahreshauptversammlung: Solide Finanzen und stabile Mitgliederzahlen
Koblenz. Bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der WSV Koblenz-Metternich e.V. auf ein Vereinsjahr zurückblicken, das insgesamt erneut von vielen positiven Ereignissen geprägt war. Vorsitzender Heinz Pollmann erinnerte in seinem überblick an die 90-Jahr-Feier des Vereins, die am 1.Oktober 2016 viele Aktive, Ehemalige und Gäste an das Bootshaus in der Winninger Straße gelockt und bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden hatte. Pollmann berichtete über die dauerhaft umfangreichen Sanierungsarbeiten, die auch im letzten Jahr an dem von 1926 stammenden Vereinshaus zu tätigen gewesen seien und auch zukünftig fortgeführt werden müssten. Außerdem würdigte der 1. Vorsitzende ausdrücklich die Arbeit des Förderkreises Jugendarbeit im Kanurennsport, durch dessen finanzielle Unterstützung die Trainingsbedingungen für Sportler und Trainer spürbar verbessert werden würden. Mehrere Mitglieder wurden für ihre teilweise bis zu 40-jährige Mitgliedschaft beim WSV geehrt und mit Präsenten bedacht. Schatzmeister Manfred Raspel legte in seinem Kassenbericht das Geschäftsjahr 2016 offen und konnte unterstreichen, dass der Verein über solide Finanzgrundlagen verfüge, „ die zwar keine großen Sprünge zuließen, aber eben auch keinerlei Grund zur Besorgnis lieferten.“ Für den Haushaltplan 2017 zeigte Raspel auf, dass der Vorstand bereits über den Kauf eines neuen großen Bootsanhängers entschieden habe, dass die hieraus entstehenden hohen Anschaffungskosten jedoch eine notwendige Investition in die Zukunft mit hoher Nachhaltigkeit darstellten.
Rennsportwart Werner Vogt dankte dem Rennsport-Trainerteam für die geleistete Arbeit und hob die besonderen Leistungen der Altersklassefahrer, die bei den German Masters 2016 mehrere Goldmedaillen gewonnen hatten, und die Teilnahme von Larissa Schilde an der Kanumarathon-Europameisterschaft als sportliche Highlights hervor. Vogt zeigte sich für die Zukunft des Kanurennsports beim WSV optimistisch. Er betonte, dass der Wiederaufbau einer schlagkräftigen Nachwuchsmannschaft an Fahrt aufgenommen habe und dass neben den bewährten Kräften etliche junge Talente in der kommenden Regattasaison für Koblenz-Metternich an den Start gingen. Einen Ausblick auf das attraktive Programm der Wanderfahrabteilung lieferte Wanderwart Peter Kosubke: Die wöchentlichen Trainingsfahrten am Donnerstag ab Bootshaus würden fortgeführt, die einmal im Monat stattfindenden ganztägigen Samstagsfahrten auf benachbarten Flüsse beibehalten und die beiden großen Mehrtagestouren in diesem Jahr auf dem Bodensee und der mecklenburgischen Seenplatte durchgeführt. Kosubke lud die Anwesenden herzlich dazu ein, das Fahren in den stabilen Wanderbooten selbst einmal zu erproben und das entspannt-gelassene Naturerleben auf dem Wasser kennen zu lernen. Er erklärte in diesem Zuge, dass interessierte Nichtmitglieder jederzeit willkommen seien und dass immer donnerstags um 17.00 Uhr am WSV-Bootshaus in der Winninger Straße 39 ein Ansprechpartner für Kanuwandersport vor Ort sei.
2016-10-01 | 90 Jahre WSV Koblenz-Metternich e.V.
Koblenz. Am 1. Oktober 2016 feiert der WSV Koblenz-Metternich auf seinem Vereinsgelände Winninger Straße 39 sein 90jähriges Jubiläum. Zu diesem Fest mit allerlei attraktiven Aktivitäten an und auf der Mosel sind alle Mitglieder, Freunde und Interessierte herzlich eingeladen. Das Fest wird um 14.30 Uhr vom 1. Vorsitzenden, Dr. Heinz Pollmann, offiziell eröffnet. Danach besteht bis 18.00 Uhr die Möglichkeit, kostenfrei Drachenboot, Kanuwanderboot oder Motorboot zu fahren, sich als Team am Bau eines Pappbootes zu versuchen oder als Kanurennsportler an einem Mixed-Generationen-Zweierrennen teilzunehmen. Außerdem bietet der WSV ein großes Kuchenbuffet und eine kleinen Ausstellung zur Geschichte des Vereins an. Bei gutem Wetter findet alles draußen, in herrlicher Lage direkt an der Mosel, statt, bei schlechter Witterung wird im Saal des Bootshaus „aufgetischt“ und dennoch auf der Mosel gepaddelt. Wer an den Aktivitäten mit Boot teilnehmen will, bringe sich also bitte auf jeden Fall Wechselkleidung mit, Schwimmwesten werden vom Verein gestellt.
2016-10-05 | Nie war’n sie so wertvoll wie heute!
In unserem Verein gibt es eine etwa 10 Mann starke rege Gruppe von Altersklassefahrern. Das sind Rennsportler, die in den Altersklassen oberhalb von 32 Jahren nicht nur an Regatten teilnehmen, sondern auch ihre German Masters, Europäische Masters oder Weltmasters ausfahren. Unsere Männer sind darin richtig gut! Das findet sich auch unter der Rubrik News sehr deutlich wieder, denn auch in diesem Jahr haben die WSV-Fahrer wieder mächtig bei den German Masters abgesahnt.
Aber nicht nur darin sind die unglaublich fitten AK-Fahrer einsame Spitze, sondern auch in ihrem Engagement entweder für unseren Verein insgesamt oder ganz speziell für den Förderkreis Jugendarbeit. “Wir sind selbst so lange dabei, wir wissen, was das alles kostet und wir wollen etwas für die Jugend im Verein tun – damit sie bleibt und auch über das Jugend- und Juniorenalter hinaus gute Bedingungen hier vorfindet;“ so begründet Dr. Sebastian Hentsch ebenso einfach wie schlüssig seine zuletzt getätigte Spende in Höhe von 1000 Euro zu Gunsten des Förderkreises. Genauso unspektakulär war die „Sachspende“ von Rainer Schmieders von Auto-Schmieders quasi nebenher bei uns in der Bootshalle gelandet: ein neues gelbes Rennboot Marke Plastex – zum unmittelbaren Einsatz für einen jungen Sportler angeschafft, damit der Betreffende ein gutes Boot hat! Und Dr.Hentschke kennt als Übungsleiter aus dem alltäglichen Trainingsbetrieb bei uns die Notwendigkeit und die Freude der Kanukids am „Zweier fahren“. Deshalb nutze er kurzer Hand den Inhalt seiner Geburtstagspartydose um den Kauf eines neuen Kinderzweiers durch eine fette Spende an den Förderkreis zu unterstützen.
Wir danken Euch Dreien von ganzem Herzen für Eure Großzügigkeit und Weitsicht und dafür, dass Ihr Euch offenbar noch erinnern könnt, was Kindern und Jugendlichen im Sport gut tut: Vernünftige erwachsene Vorbilder und gute Rahmenbedingungen. Vielen, vielen Dank!
2016-08-28 | Gute Leistungen, aber keine Medaillen für WSV-Kanuten bei der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg
Brandenburg/Koblenz. Mit respektablen Ergebnisse, aber ohne Medaillen kehrten 4 Sportler des WSV Koblenz-Metternich von der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Brandenburg (25.-28.8.) zurück. Einen guten 6.Platz erreichte Juliane von Steinaecker (14) im Kanumehrkampf aus unterschiedlichen Athletikdisziplinen und Paddeln. David Möntenich (15), der im ersten Jahr in der Jugendklasse antrat, fuhr im K4 über 1000m mit Sportlern aus Baden-Württemberg ebenfalls auf Rang 6. Jil Rübel (13), die bei der Regatta im Bayrischen Langenprozelten 3 Wochen zuvor alle Einerrennen für sich entscheiden konnte, landete im Kanumehrkampf ihrer Altersklasse trotz sehr gute Laufleistung auf Rang 28. „Wir stecken mitten im Umbruch,“ so Rennsportwart Werner Vogt. “Die letzten 5 Jahre hat uns unser Erfolgsquartett aus Larissa Schilde, Robin Breitbach, Fabian Käding und Jannik Peters sehr mit Deutschen Meistertiteln verwöhnt. Das Glück, eine solche Truppe zusammen zu haben, hat man vielleicht alle 10 Jahre. Unsere Nachwuchsfahrer sind gut, brauchen aber noch Zeit und vor allem müssen sie entscheiden, ob sie dauerhaft so hart trainieren können und wollen wie unsere Topathleten der Vorjahre. Wir haben mit Larissa Schilde erstmals seit Jahren eine Sportlerin, die über das Juniorenalter hinaus bis in die Leistungsklasse der Frauen hinein ambitioniert weitermacht. Dieses Ziel muss bei uns auch zukünftig mehr in den Blick genommen werden.“ Larissa Schilde (19), die im ersten Jahr in der nach oben offenen Damenleistungsklasse startete, war mit den erzielten Ergebnissen – Erreichen des Finales im K1 über 500m und gute Rennen in den Mannschaftsbooten – angesichts der Konkurrenz aus der kompletten Damen-Olympiamannschaft und der erweiterten Nationalmannschaft zufrieden. „Ich bin nach Mannheim gezogen, um dort zukünftig am Landesleistungszentrum Kanurennsport zu trainieren und zu studieren, fahre aber weiter für meinen Heimatverein. Ich bin sehr froh, dass ich in den Kreis der Sportstipendiaten aufgenommen worden bin, denn dadurch lassen sich Leistungssport und Studium verbinden. Ich werde im Frühjahr 2017 wieder bei der nationalen Qualifikation antreten und um den Einzug in die U23 Nationalmannschaft kämpfen.“

2016-07-07 | Süddeutsche Meisterschaft mit 9 x Gold, 7 x Silber, 7 x Bronze für WSV-Kanuten
München. 9 x Gold, 7x Silber, 7x Bronze lautet die beeindruckende Bilanz, die die 13 Sportler des WSV Koblenz-Metternich bei drückende Hitze am Ende der Süddeutschen Meisterschaft im Kanurennsport in München vor ihrer Heimfahrt nach Koblenz ziehen konnten. Die dreitägige Mammutregatta auf der Olympiastrecke in Oberschleissheim war speziell für die jüngeren Sportler bis 12 Jahre der Saisonhöhepunkt, den sie mit aller Ent-schiedenheit nutzten, ihre klare überlegenheit zu demonstrieren. Die Gruppe von Trainerin Gabi Schulz und Uwe Hentschke zeigte gleich im B-Schüler-Vierer über 500m wo der Hammer hing: Klarer Sieg und damit Gold für Jaron Schulz (10), Christian Homann(11), Vinzenz Zimmermann (11) und Benedikt Güsgen (12). Im weiteren Verlauf der Meisterschaft wurde Christian Homann Süddeutscher Meister, Jaron Schulz süddeutscher Vizemeister, und Benedikt Güsgen mit Bronze 3. im Gesamtklassement des Kanumehrkampfs in ihren Altersklassen. Ausserdem holten sich die drei in ihren Rennen ausserhalb des Kanumehrkampfes ebenfalls Gold, Silber und Bronze. Vinzenz Zimmermann (11)) mit einem 4. Platz über 1000m und Julian Kaske (10) mit einem 7. über 2000m rundeten die exzellente Mannschaftsleitung der WSV-Nachwuchssportler endgültig ab. „Bereits in den Regatten davor waren die Jungens sehr gut unterwegs, aber dass es bei der Süddeutschen so rappeln würde, war in dieser Form nicht zu erwarten,“ so Rennsportwart Werner Vogt. Dessen Schützlinge im A-Schüler- und Jugendalter David Möntenich (15), Juliane von Steinaecker (14), Marek Kaufmann, Lilli Manou, und Jil Rübel trafen ebenfalls auf harte Konkurrenz. Einen Überraschungstitel Süddeutsche Meisterin sicherte sich in einem langen Wettkampf Juliane von Steinaecker, die sich als äusserst nervenstark erwies und im Kanumehrkampf nicht nur sehr gute Paddelleistungen, sondern auch sehr gute Athletikleistungen zeigte. David Möntenich startete in seinem ersten Jahr in der Jugendklasse (15/16 Jahre) und behauptete sich gegen die Zweitjährigen dieser Klasse gut: Süddeutscher Vizemeister im K4 über 5000m, Bronze im K4 über 500m, Sechster im A-Finale über 1000m. Marek Kaufmann (15) und Lilli Manou (15) platzierten sich jeweils im Mittelfeld, Jil Rübel(13) beendete ihren Kanumehrkampf mit einem guten 8.Platz. Für eine weitere grosse Überraschung sorgte Christian Ludwig (18), der nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt erst kurz wieder in Koblenz angekommen und dessen aktueller Leistungsstand niemandem bekannt war. Er startet in Juniorenklasse und wurde zur Verblüffung der gesamten Konkurrenz Süddeutscher Meister über 5000m im K1, Vizemeister im K4 über 1000m und stand noch 3 weitere Male auf dem Bronzetreppchenplatz im Einer und in den Mannschaftsbooten. Der in diesem Jahr erstmals in der Herrenleistungsklasse startende 19-jährige Robin Breitbach (Mannheim) sicherte sich im K4 über 1000m den Titel und war mit einem sehr guten 4. Platz über die 5000m sehr zufrieden. Sein WSV-Mannschaftkollege Jannik Peters (19) wurde im K4 auf der Sprintdistanz von 200m süddeutscher Meister. Den reichlichen Medaillensegen konnte Larissa Schilde (19) in der Damenleistungsklasse für das WSV-Team erfolgreich mit 2 goldenen und 3 silbernen Medaillen vervollständigen.

2016-07-03 | German Masters 2016
Duisburg. Sehr gute äussere Bedingungen, eine Top-Organisation und ein überschaubares, aber ambitioniertes Starterfeld kennzeichneten die German Masters-Regatta im Kanurennsport auf der Regattabahn Duisburg am 1. Juliwochenende. Mit insgesamt 8 Sportlern in den unterschiedlichen Altersklassen A-D war der WSV Koblenz- Metternich stark vertreten. In der Altersklasse der 32-40 jährigen präsentierten sich Stefan Hohenstein, Rainer Schmieders sowie seit 15 Jahren erstmals wieder Daniel Daum (Deutscher Schülermeister 1999) in sehr guter Form: Hohenstein/ Schmieders sicherten sich im K2 über 200m den Master-Titel, Schmieders war auch auf der 1000m-Distanz mit dem 2. Platz erfolgreich. Gemeinsam fuhren Schmieders/Daum in einem Rahmenrennen über 500m auf den 1.Platz. Die Sportler in der Altersklasse der 50- 60 jährigen (AK C) machten schnell deutlich, dass sie auch in diesem Jahr nicht die Absicht hatten, bei den German Maters etwas anbrennen zu lassen: Sebastian Hentsch, Frank Neubarth, Roland Schulz, Andreas Schulze fuhren äusserst erfolgreich ihre Einer, Zweier und Vierer über die Olympischen Distanzen 200m und 1000m sowie auf der 500m-Strecke. 3 Meistertitel, 1 Vizemeistertitel sowie je einmal die Plätze 3-5 belegten eindrucksvoll die Leistungsstärke der WSV-Sportler, die seit ihrem ersten Lebensjahrzent im Rennboot sitzen und noch immer in adäquater Form Leistungssport betreiben. WSV-Geschäftsführer Hubert Wolfs (65), der selbst seit Jahrzehnten aktiver Rennsportler ist und regelmässig trainiert, startete in der Altersklasse D (60 +), sicherte sich im K1 einen 3. und einen 5.Platz, zeigte sich jedoch enttäuscht über das kleine Starterfeld in seiner Altersklasse: „ Wo sind sie alle, die Starter der Vorjahre? Eigentlich haben wir doch gerade jetzt richtig viel Zeit um in Ruhe zu trainieren! Es gibt nichts Besseres, um fit zu bleiben.“

2016-07-01 | WSV-Athletin Larissa Schilde beendet Marathonrennen vorzeitig
Pontevedra/Koblenz. Mit einer herben Enttäuschung endete die Europameisterschaft im Kanurennsportmarathon im nordspanischen Pontevedra für die WSV-Sportlerin Larissa Schilde: Ein vor Ort zur Verfügung gestelltes an sich gutes Marathonboot erwies sich vom Sitz her als ungeeignet, der mitgebrachte eigene Sitz konnte nicht eingebaut werden. Bereits nach der Hälfte der Gesamtdistanz und nach der 3.Portage war ein Hautstreifen oberhalb des Gesässes vom Sitz blutig aufgescheuert. „ Ich konnte nicht noch einmal einsteigen und weiterfahren. Jede Bewegung hat einfach nur total wehgetan und das ist was ganz anderes gewesen als gegen Ermüdung oder Muskelschmerzen anzufahren,“ kommentiert Schilde ihren Rennaustieg. „ Das war eine reichlich schmerzliche Variante von learning by doing. Ich fahre nie mehr ohne meinen eigenen Sitz.“

2016-06-26+27 | Regatta Kleinheubach
Kleinheubach.Das war ein tolles Regattawochenende in Kleinheubach am Main für die Nachwuchsfahrer des WSV Koblenz-Metternich! Auf den beiden Fotos sieht man, dass jeder unserer B-Schüler, A-Schüler und Jugendfahrer mit einer Medaille nach Koblenz zurückkehrte. Medaillen gab es wie immer für die Plätze 1-3 was soviel besagt wie: Unsere Sportler haben richtig abgesahnt und sich beständig die vordersten Plätze gesichert. Manchmal, wie im Falle von Juliane v. Steinaecker oder Christian Homann, gab es mehrfach Gold, andere sammelten Medaillen in allen Farben. Dies war die letzte Regatta für uns vor der Süddeutschen Meisterschaft und so wie es aussieht kann sie jetzt ruhig kommen. Wir sind gerüstet und freuen uns schon. Übrigens: Auf den Fotos fehlt ein weiterer Medaillengewinner – Finn Müller(9), der mit seiner Silbermedaille über 1500m den fetten Medaillensatz für den WSV vervollständigte. Gratulation an alle Sportler und das Trainerteam Gabi Schulz, Uwe Hentschke und Christoph Pellio und Dank an die Kleinheubacher für Gastfreundschaft und gute Organisation wie immer!

